Bundesbildungsministerin

Tablets und WLAN für Schulen: Geld aus Digitalpakt soll 2019 fließen

Der geplante Digitalpakt ist vom Bund mit fünf Milliarden Euro ausgestattet. Doch die Bundesländer stellten sich bislang quer. Ein Vermittlungsausschluss soll nun eine Lösung finden, damit die ersten Gelder 2019 ausgezahlt werden können.

Schüler-Tablet© Tyler Olson / Fotolia.com

Düsseldorf - Das erste Geld aus dem milliardenschweren Digitalpakt soll nach Angaben von Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) in diesem Jahr an die Schulen fließen. "Wichtig ist für mich, dass der Digitalpakt kommt und dass sichergestellt ist, dass 100 Prozent des Geldes auch in den Schulen ankommen", sagte Karliczek am Dienstag am Rande eines Besuches der CDU-Landtagsfraktion in Düsseldorf.

Vermittlungsausschuss soll Lösung finden

Mit insgesamt fünf Milliarden Euro des Bundes sollen unter anderem Tablets, Laptops und WLAN für Schulen finanziert werden. Die Bundesländer hatten die vom Bund für den Digitalpakt angestrebte Grundgesetzänderung aber Ende des Jahres gestoppt. Nun soll ein Vermittlungsausschuss eine Lösung erarbeiten. Die erste Vermittlungsrunde ist Ende Januar angesetzt.

Das Geld könne aber ohnehin erst verteilt werden, wenn auch Weiterbildung und Konzepte für die digitale Lehre in den Schulen geklärt seien, sagte Karliczek. "Deswegen ist es wichtig, dass wir jetzt zügig zum Schluss kommen, damit in diesem Jahr das erste Geld abfließen kann."

Jörg Schamberg / Quelle: DPA

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