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T-Systems vernetzt EU mit Mitgliedsstaaten

Verbunden werden die Mitgliedsstaaten, die Europäische Kommission, der Rat und rund vierzig Einrichtungen der Europäischen Union über ein Weitverkehrsnetz, das den Namen TESTA-ng trägt (Trans-European Services for Telematics between Administrations - New Generation).

31.07.2013, 13:12 Uhr
Internet© Daniel Fleck / Fotolia.com

T-Systems hat einen Großauftrag der Europäischen Union (EU) erhalten, der die Vernetzung europäischer und nationaler Verwaltungen zum Ziel hat. Die IT-Tochter der Deutschen Telekom wird dafür ein Weitverkehrsnetz aufbauen und betreiben. Die Europäische Kommission hat den Auftrag mit einer Laufzeit von drei Jahren und einem Volumen von bis zu 180 Millionen Euro vergeben. Er kann jeweils um ein Jahr verlängert werden, aber maximal sieben Jahre laufen.

Neue Rechenzentren und ein Gigabit-Netz

Verbunden werden die Mitgliedsstaaten, die Europäische Kommission, der Rat und rund vierzig Einrichtungen der Europäischen Union über ein Weitverkehrsnetz, das den Namen TESTA-ng trägt (Trans-European Services for Telematics between Administrations - New Generation). Es soll dem steigenden Bedarf an grenzüberschreitender Zusammenarbeit zwischen den nationalen und der europäischen Verwaltung in der Union genügen.

Die Kommunikationsinfrastruktur für den elektronischen Datenaustausch zwischen europäischer Verwaltung und denen der Mitgliedsländer wird aus einem Netz mit Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu einem Gigabit pro Sekunde sowie aus Rechenzentren bestehen, die T-Systems eigens einrichten wird. Das Netz wird skalierbar, hochsicher und verschlüsselt sein, um die Vertraulichkeit und Sicherheit der Daten zu gewährleisten.

"Die Europäischen Institutionen sind bei der Kommunikation in ihrem Tagesgeschäft auf hohe Qualität und Sicherheit angewiesen. Das Abkommen bestätigt T-Systems als Europäischen Dienstleister mit nachweisbaren Erfolgen beim sicheren Vernetzen internationaler Unternehmen sowie öffentlicher Institutionen", so Reinhard Clemens, T-Systems-Chef und Vorstandsmitglied der Deutschen Telekom.

(Peter Giesecke)

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