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T-Systems steuert neuen Flughafen Berlin

Die Telekom-Tochter wird neben den ICT-Systemen am neuen Hauptstadt-Airport Berlin-Brandenburg International auch Hosting-Lösungen für Echtzeitinformationen an vielen schwedischen Flughäfen liefern.

22.06.2010, 08:46 Uhr
Internet© Anterovium / Fotolia.com

Auf deutschen Flughäfen starten und landen pro Tag rund 9.000 Flugzeuge. Eine effiziente Abwicklung gewährleisten dabei umfangreiche Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT) sowie eine weltweite Vernetzung von Flughäfen und Fluggesellschaften. Jeder fünfte der weltweit größten Verkehrsflughäfen mit jährlich 25 Millionen Passagieren nutzt heute Airport-Lösungen und -Services von T-Systems. Wie die Telekom-Tochter am Montag in einer Mitteilung bekanntgab, wird auch der neue Hauptstadt-Airport Berlin-Brandenburg International BBI dazu zählen.

Ab 2011 bis zu 27 Millionen Passagiere

Der größte Flughafenneubau Europas plant den Start für das nächste Jahr mit einer Kapazität von bis zu 27 Millionen Passagieren jährlich. Neben dem Aufbau der Netz- und großer Teile der IT-Infrastruktur hat T-Systems den Auftrag zur Implementierung der neuen Verkehrssteuerungssysteme erhalten. Diese versorgen das gesamte Flughafenpersonal bis hin zur Verkehrszentrale sowie die Passagiere, Abholer und Besucher mit aktuellen und einheitlichen Informationen.

Die ICT-Lösung umfasst außerdem die Flughafendatenbank AODB (Airport Operational Database). Sie stellt das "Gehirn des Flughafens" dar und verarbeitet Informationen aus sämtlichen operativen Anwendungen und von Partnersystemen anderer Flughäfen. Diese werden individuell aufbereitet an verbundene Systeme wie Anwendungen der Flugsicherung oder der Airlines weitergeleitet.

Hosting-Lösung für schwedische Flughäfen

Swedavia, Besitzer und Betreiber von 14 Flughäfen in ganz Schweden, nutzt seit 2007 das Flight Information Display System (FIDS) von T-Systems am Airport Göteborg-Landvetter. Das System versorgt die verschiedenen Displays auf den Flughäfen in Echtzeit mit Informationen für Passagiere und Flughafenpersonal. Derzeit rüstet das Unternehmen nach und nach den Großteil aller weiteren Flughäfen auf die FIDS-Lösung um. In Malmö, dem drittgrößten Flughafen Schwedens, wurde damit bereits im vergangenen April begonnen. Betrieben wird die Anwendung zentral auf Servern im Rechenzentrum des Kunden in Stockholm.

Auch Deutschlands größter Flughafen in Frankfurt nutzt Flughafensysteme von T-Systems und hat zudem Teile seiner IT-Infrastruktur an den Dienstleister ausgelagert. Gleiches gilt für den Betreiber der beiden Flughäfen Roms, für die T-Systems neben Flughafenanwendungen auch SAP-Applikationen und den Webauftritt betreut.

(Michael Posdziech)

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