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T-Mobile startet Verkauf von HSDPA-Karten

Mit dem UMTS-Beschleuniger werden ab dem Frühjahr 2006 Übertragungsraten von 1,8 Mbit/s möglich.

24.09.2005, 11:21 Uhr
SMS© TristanBM / Fotolia.com

Während E-Plus und o2 noch ein Tuch des Schweigens über den UMTS-Beschleuniger HSDPA hüllen, testen die Marktführer Vodafone und T-Mobile munter drauf los. Die Telekom-Tochter hat zwischenzeitlich sogar verlauten lassen, HSDPA zur CeBIT für Endkunden zur Verfügung zu stellen. Schon jetzt verkaufen die Bonner die erste HSDPA-Datenkarte für Notebooks.
Geschwindigkeitsrausch
Bis zum Start von HSDPA kann mit der Karte im UMTS- beziehungsweise GPRS-Netz von T-Mobile genutzt werden. Ab dem Frühjahr 2006 soll es dann möglich sein, über die Karte statt wie bisher mit 384 kBit/s mit bis zu 1,8 Megabit pro Sekunde über "Highspeed UMTS" im weltweiten Datennetz zu surfen oder E-Mails zu übertragen. Die notwendigen Updates werden automatisch auf die Datenkarte und das Notebook geladen. Dank Quadband-Technik lässt sich die Karte auch in weiten Teilen der USA nutzen.
Karte für 80 Euro
Wer die Karte mit der Produktbezeichnung Mobile DSL Card 1800 schon heute testen möchte, kann dies schon heute in den T-Punkten am Berliner Ku’damm und auf dem Bonner T-Mobile Campus tun. Ab Montag wird die Karte dann über den T-Mobile Onlineshop in Verbindung mit einem 24-monatigen Laufzeitvertrag im Tarif DataConnect Exclusive für 79,95 Euro zu haben sein.
Datentarif kostet extra
DataConnect Exclusive kostet monatlich 8,95 Euro Grundgebühr. Monatliches Inklusivvolumen muss zugekauft werden. 30 Megabyte kosten ebenso wie 120 Minuten 10 Euro extra. 150 Megabyte oder 600 Minuten sind für 30 Euro extra monatlich zu haben und wer 6.000 Minuten monatliches Inklusivvolumen benötigt, kann diese für 110 Euro erhalten. Data Time 6.000 wird bei Buchung drei Monate kostenfrei zur Verfügung gestellt.

(Hayo Lücke)

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