News

T-Mobile: HSDPA bundesweit

Im gesamten UMTS-Netz der Telekom-Mobilfunktochter steht ab sofort HSDPA zur Verfügung. Bis 2007 soll zudem bundesweit EDGE nutzbar sein.

08.05.2006, 10:10 Uhr
SMS© TristanBM / Fotolia.com

Die Mobilfunktochter der Deutschen Telekom, T-Mobile, hat als erster deutscher Netzbetreiber bekannt gegeben, das eigene UMTS-Netz flächendeckend mit dem Datenbeschleuniger HSDPA ausgerüstet zu haben. HSDPA bietet in der nun abgeschlossenen Ausbaustufe Downstream-Geschwindigkeiten von bis zu 1,8 Megabit pro Sekunde. Im Uplink werden bis zu 384 Kilobit pro Sekunde erreicht.
Passende Hardware
In Zukunft steigert T-Mobile die Datenrate bei HSDPA schrittweise auf bis zu 7,2 Megabit pro Sekunde. Als erste HSDPA-Endgeräte bietet T-Mobile zwei Varianten der web'n'walk Card fürs Laptop. Die web'n'walk Card WLAN bietet HSDPA-, UMTS-, EDGE-, GPRS- sowie WLAN-Unterstützung, die web'n'walk card compact ist geeignet für Laptops mit bereits integriertem WLAN-Modul. Darüber hinaus bietet diese Karte durch den kleinen Formfaktor mit der versenkbaren Antenne zusätzlichen Bedienkomfort. Zwei HSDPA-Handys, den MDA Vario II und das BenQ-Siemens EF91, führt T-Mobile nach eigenen Angaben im Sommer 2006 ein.
EDGE-Ausbau schreitet voran
Das UMTS/HSDPA-Netz von T-Mobile erstreckt sich zurzeit auf über 1.000 Städte in Deutschland und erreicht damit heute schon etwa 60 Prozent der Bevölkerung. Besonders forciert wurde der Ausbau in Orten mit mehr als 50.000 Einwohnern. Zur Erhöhung des Bandbreitenangebots in weiten Regionen hat T-Mobile damit begonnen, das flächendeckende GPRS-Netz mit EDGE-Technik auszustatten. EDGE bietet Übertragungsraten von bis zu 220 Kilobit pro Sekunde und ist damit fast viermal schneller als eine ISDN-Leitung im Festnetz. Geplant ist, den EDGE-Ausbau 2007 abzuschließen.
Noch mehr Speed bietet der Speedmanager von T-Mobile. Die Software steht allen Interessierten unter dem Link www.t-mobile.de/speedmanager kostenlos als Download zur Verfügung.
Weiter kündigte T-Mobile an, dass das Mobilfunknetz des gemessen an Kundenzahlen aktuell größten deutschen Netzbetreibers dahingehend technisch aufgerüstet wird, dass beim Wechsel zwischen WLAN und UMTS eine bestehende Datenverbindung unterbrechungsfrei gehalten wird.

(Hayo Lücke)

Kommentieren Forum

Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert. Schreiben Sie uns Ihre Meinung!

Zum Seitenanfang