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T-Mobile gibt BenQ Mobile einen Korb

Der größte deutsche Mobilfunkbetreiber T-Mobile hat seine Aufträge an den insolventen Handyhersteller BenQ Mobile einem Zeitungsbericht zufolge auf Eis gelegt.

03.10.2006, 18:05 Uhr
SMS© TristanBM / Fotolia.com

Der größte deutsche Mobilfunkbetreiber T-Mobile hat seine Aufträge an den insolventen Handyhersteller BenQ Mobile einem Zeitungsbericht zufolge auf Eis gelegt.
Insolvenzverwalter Martin Prager führe deswegen am Mittwoch Gespräche mit T-Mobile, berichtete die "Financial Times Deutschland" (Mittwochausgabe). Ziel sei es, den größten Provider in Deutschland davon zu überzeugen, weiter BenQ-Handysabzunehmen. "Das hat jetzt oberste Priorität", hieß es in Unternehmenskreisen.
Eine Frage der Gewährleistung
Ohne die deutschen Netzbetreiber als Abnehmer könne der Betrieb bei BenQ kaum über den Jahreswechsel hinaus aufrechterhalten werden. Das Geschäft mit den Mobilfunkbetreibern ist der wichtigste Absatzkanal für das Unternehmen. Allerdings sind die Mobilfunkbetreiber als Verkäufer der Geräte zwei Jahre zur Gewährleistung verpflichtet. Ohne Ersatzteile und Unterstützung des Handyherstellers können sie diese kaum erfüllen. BenQ Mobile arbeitet deshalb laut "FTD" derzeit intensiv an einer Lösung, die einen solchen Service auch im Falle einer endgültigen Pleite von BenQ Mobile sicherstellt.

(Hayo Lücke)

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