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T-DSL 6000 und T-Hardware: Mal geht's, mal nicht

Die T-Com vertreibt sowohl Modems als auch Router von Fremdfirmen unter eigenem Namen. Wir wissen, mit welchen Geräten T-DSL 6000 kompatibel ist.

DSL-Anschluss© IKO / Fotolia.com
Die Umstellung auf T-DSL 6000 macht vielen Kunden keinen Spaß. Der Grund: vielerorts wird nicht die volle Bandbreite von 6016 kbit/s Downstream und 576 kbit/s Upstream zur Verfügung gestellt. Scheinbar, jedenfalls. Schuld ist nämlich oftmals nicht Tante T-Com, sondern die aktive DSL-Hardware.

Upgrade. Und nun?

Nach dem Upgrade von T-DSL 1000 oder 2000 auf den neuen Bandbreiten-Primus mit sechs Megabit pro Sekunde Download, stellen viele Surfer fest, dass gar keine 6 Mbit/s erreicht werden. Sie beklagen sich beim rosa Riesen und laufen gegen eine Wand: "An Ihrem Anschluss ist alles in Ordnung. Keine Störung." - und nun? Auf das Modem schauen!

Wer T-DSL beispielsweise über T-Online bestellt, erhält das DSL-Modem direkt von der Telekom. Deren von Fremdfirmen wie AVM hergestellten Modems und Router hören auf den Namen Sinus oder Teledat. Erfolgte eine Bestellung vor der Einführung von T-DSL 6000, waren diese Geräte nicht immer auf mehr als drei Mbit/s geeicht.

6 Mbit/s nicht gewachsen

Hat der Kunde Pech und ein solches DSL-Gerät im Einsatz, ist auch nicht mehr Leistung drin, als das Modem maximal hergibt. In Einzelfällen schafft ein Update der Firmware Abhilfe - Glück gehabt. Überwiegend muss jedoch ein neues Modem her. Welche Sinus- und Teledat-Geräte der Telekom mit T-DSL 6000 zusammen arbeiten, ist uns jetzt zu Ohren gekommen. Nicht kompatibel zu T-DSL 6000 sind die Teledat-Modems 431 LAN, 430 LAN und 331 LAN. Dasselbe gilt für die Modems 320 PCI, 330 PCI und X 130 DSL LAN. Eine Aktualisierung der Firmware ist nicht möglich, die Anschaffung eines neuen Modems somit unumgänglich. Die DSL-Modems Teledat 330 LAN, 331 PCI, 300 LAN, 301, 302, und 300 (PCI / USB) freuen sich darauf, volle 6 Mbit/s durch die Leitung zu saugen.

Wenige WLAN-Router kompatibel

Bei den WLAN-Endgeräten ist eine Nutzung von T-DSL 6000 nur mit dem Sinus 154 DSL Basic 3, 1054 DSL und 154 DSL möglich. Alle anderen von der Telekom in der Vergangenheit vertriebenen WLAN-Router sind nicht in der Lage, volle 6 Mbit/s durch die Luft zu schicken. Bei den Routern, die das DSL-Modem gleich mit dabei haben, beherrschen nur die Teledat Router 830 und 631 volle 6016 Kilobit pro Sekunde.

Bei den erst seit wenigen Monaten vertriebenen Kombigeräten mit Schnittstelle für die Nutzung von Voice-over-IP ist nur der SpeedPort W500V in der Lage, mit T-DSL 6000 zusammen zu arbeiten. Die Telefonanalage Eumex 300 IP muss mit einer neuen Firmware versorgt werden, sofern nicht Version 15.03.64 aufgespielt ist. Die neue Version wird auf den Seiten der T-Com zum Download angeboten.

Subventionen schaffen Abhilfe

Allen, die jetzt realisieren, dass die Bandbreiten-Probleme im genutzten DSL-Endgerät liegen, sei ans Herz gelegt, durch ein Aktionsangebot eines Providers bare Münze zu sparen und ein neues Endgerät abzusahnen, ohne dabei allzu viele Euros auf den Tisch legen zu müssen. Eine Übersicht über die aktuellen Offerten gibt unsere DSL-Aktionsdatenbank. Wer keine T-Hardware im Einsatz hat, kontaktiert am Besten den jeweiligen Hersteller. Dieser weiß, ob ein Firmware-Update hilft. Anbei eine Auswahl der Hotlines der größten Endgeräte-Hersteller.

  • AVM: 01805 / 37489269 -12 Cent / Min.
  • D-Link: 01805 / 2787 -12 Cent / Min.
  • Netgear: 01805 / 905959 -12 Cent / Min.
  • Siemens: 01805 / 333220 -12 Cent / Min.
  • ZyXEL: 01805 / 213247 -12 Cent / Min.

(Michael Müller)

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