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T-Com strukturiert um

Neben einer Bereinigung des Produktangebots werden auch einige Call-Center geschlossen. Betriebsbedingte Kündigungen soll es aber nicht geben.

19.01.2006, 11:46 Uhr
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Bei der T-Com stehen einige Änderungen ins Haus. Wie die Festnetzsparte der Deutschen Telekom heute in einer Unternehmensmitteilung bekannt gab, soll über ein Optimierungskonzept die Struktur der Call-Center-Dienstleistungen im Privatkundenvertrieb verbessert werden. Außerdem soll das Angebot an Tarifprodukten - wie schon in der Vergangenheit angekündigt – künftig deutlich schlanker gehalten werden.
Call-Center dicht
Das nach Konzernangaben breit angelegte Call-Center-Optimierungskonzept soll nach dem derzeitigen Stand zur Jahresmitte angegangen werden. Statt bisher in 96 sollen die Vertriebsaufgaben im Privatkundenbereich künftig in 51 Call-Center-Einheiten abgewickelt werden. Die durch Schließungen betroffenen Mitarbeiter sollen alle ein Arbeitsplatzangebot in einem der 51 optimierten Call-Center erhalten. Betriebsbedingte Kündigungen werde es nicht geben.
Künftig wird es T-Com-Call-Center in folgenden Städten geben:

Bremen, Hamburg, Kiel, Lübeck, Berlin, Frankfurt/Oder, Potsdam, Schwerin, Bielefeld, Detmold, Hannover, Leer, Münster, Osnabrück, Uelzen, Aachen, Dortmund, Düsseldorf, Recklinghausen, Hagen, Köln, Meschede, Mönchengladbach, Wesel, Frankfurt/Main, Fulda, Kassel, Koblenz, Mainz, Trier, Augsburg, Bad Kissingen, Kempten, München, Nürnberg, Traunstein, Weiden, Würzburg, Heilbronn, Karlsruhe, Mannheim, Rottweil, Stuttgart, Freiburg, Konstanz, Ulm, Chemnitz, Dresden, Gera, Leipzig und Magdeburg.
Anders als bisher sollen hier in Zukunft allerdings keine Anfragen zur T-Com-Rechnung mehr auflaufen. Anfragen hierzu werden künftig durch Call-Center der Vivento Customer Services (VCS) entgegen genommen. Die rund 720 betroffenen T-Com-Mitarbeiter sollen Angebote für Ersatzarbeitsplätze erhalten – zum Beispiel in einem VCS-Call-Center. Geschlossen werden die T-Com-Call-Center im Privatkundenbereich in folgenden Städten:
Bremerhaven, Flensburg, Stade, Heide, Angermünde, Perleberg, Braunschweig, Göttingen, Oldenburg, Duisburg, Iserlohn, Krefeld, Wuppertal, Bad Kreuznach, Darmstadt, Gießen, Limburg, Hanau, Ansbach, Donauwörth, Bamberg, Bayreuth, Hof, Ingolstadt, Landshut, Passau, Freising, Erlangen, Deggendorf, Regensburg, Rosenheim, Garmisch-Partenkirchen, Weilheim, Aschaffenburg, Kaiserslautern, Neustadt, Offenburg, Weingarten, Calw, Schwäbisch-Hall, Saarbrücken, Reutlingen, Cottbus, Erfurt und Halle.
Produktbereinigung
Ferner bekräftigte die T-Com ihre Absichten, bis Ende 2007 das eigene Produktportfolio für Privatkunden um rund 120 Produkte, also um rund 60 Prozent, zu bereinigen. Direkte Einschränkungen für Endkunden soll es aber nicht geben. Das heißt, Bestandskunden werden ihre Tarife wie gewohnt weiter nutzen können.

(Hayo Lücke)

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