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T-Com: Eine Million Sprach-Flatrates

In Koblenz wurde der Millionste Kunde des Tarifs XXL-Fulltime begrüßt. Auch für Arcor und Versatel stehen klar kalkulierbare Preise im Fokus.

19.05.2006, 15:21 Uhr
Datenübertragung© envfx / Fotolia.com

Telefonieren zum Pauschalpreis kommt immer mehr in Mode. Nicht nur Mobilfunk-Flatrates finden zunehmend Freunde, auch im klassischen Festnetzgeschäft entscheiden sich immer mehr Kunden für die festgelegte monatliche Grundgebühr. Die Telekom hat heute ihren millionsten Kunden im Tarif XXL Fulltime begrüßt, aber auch bei den Telekom-Wettbewerbern Arcor und Versatel stehen die Sprachflatrates hoch im Kurs.
Jubiläumskunde
Die Festnetzsparte der Deutschen Telekom feierte heute gemeinsam mit dem millionsten Flatrate-Kunden ihr kleines Jubiläum. T-Com Marketing- und Vertriebsvorstand Achim Berg persönlich begrüßte den Jubiläumskunden aus Winnen im Telekom-Kunden-Center in Koblenz mit einem ganz besonderen Geschenk. Er erhielt zwei Tickets für die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft für die Begegnung Brasilien gegen Kroatien in Berlin inklusive eines umfangreichen Gästeprogramms in der Hauptstadt.
Der Erfolg der T-Com kann sich durchaus sehen lassen: nur sieben Monate haben die Bonner benötigt, um eine Millionen Kunden für ihre Sprachflatrate gewinnen zu können. Jede Woche stieg die Zahl der Flratekunden um rund 50.000 an, ließ die T-Com heute wissen. Der Pauschaltarif kostet monatlich 19,95 Euro extra. Angerechnet auf die monatliche Grundgebühr für den Telefon-Anschluss müssen Analog-Kunden monatlich mindestens 35,90 Euro zahlen, ISDN-Kunden 43,90 Euro. Wird die Flatrate zusammen mit einem Telefonanschluss neu geschaltet, fallen zudem einmalig 59,95 Euro an.
Auch bei Arcor zählen Flatrates
Auch beim größten Telekom-Konkurrenten Arcor stehen seit dem Start der "Operation Preis", bei der ein Paket aus Telefon- und DSL-Anschluss samt Internet- und Sprach-Flatrate vermarktet wird, Pauschaltarife stark im Vordergrund. Arcor-Chef Harald Stöber erklärte kürzlich, dass bei Arcor Kombiprodukte mit klaren Preisen und ohne Haken im Kleingedruckten das Kundenwachstum beschleunigen sollen. "In Zukunft werden Flatrates den Festnetzmarkt dominieren", so Stöber. Eine konkrete Zahl, wie viele Arcor-Kunden eine Voice-Flatrate nutzen, mochte ein Unternehmenssprecher nicht kommunizieren.
Auch bei Versatel stehen die Zeichen auf "Flat"
Ähnlich sieht es bei Versatel aus. Das Telekommunikationsunternehmen, das in elf Bundesländern und dort in über 170 Städten aktiv ist, mochte auf Anfrage keine genaue Zahl zu den verkauften Sprachflatrates nennen. Das Unternehmen gab aber an, dass 60 bis 70 Prozent aller Kunden über einen Pauschaltarif telefonieren. Ende 2005 konnte die Versatel-Gruppe auf einen Kundenstamm von 530.000 Privat- und Geschäftskunden blicken.
Ein Großteil der Neukunden buche die Flatrate bei der Bestellung gleich mit, erklärte eine Unternehmenssprecherin weiter. Bei den von Versatel angebotenen Kombipaketen mit sechs oder 20 Megabit pro Sekunde im Daten-Downstream ist die Telefonflatrate im Paketpreis ohnehin bereits inklusive.

(Hayo Lücke)

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