Notebooks

Subnotebooks für unter 700 Euro im Überblick

Beim Tablet fehlt die Tastatur und ein Netbook ist zu schwach? Dann kommt ein Subnotebook in Frage. Wir haben neun Geräte unter 700 Euro zusammengestellt, auch ein Laptop mit Intel Sandy Bride Prozessor ist dabei.

17.03.2011, 09:22 Uhr
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Ende 2007 brachte Asus den ersten Eee PC auf den Markt und legte damit den Grundstein für eine neue Geräteklasse, die sich mit niedrigem Preis und kompakten Maßen eine große Fangemeinde erkämpfte: das Netbook. Leider ist das typische Netbook nicht nur bezüglich der Ausmaße beschränkt, sondern stagniert auch bei der Leistung. Ähnlich sieht es auf dem Tablet-PC-Markt aus. Egal wie vielfältig das Angebot an Geräten und Apps wird, ohne echte Tastatur lässt sich ein waschechtes Notebook nicht so leicht ersetzen. Für mobile Anwender, die mehr wollen, als nur ein bisschen Surfen und E-Mails checken, lohnt sich nach wie vor ein Blick in Richtung Subnotebook.

Subnotebooks leisten mehr

Unter den Begriff "Subnotebook" fallen in dieser Übersicht alle Laptops bis 14 Zoll, deren Spezifikation zumindest teilweise jenseits der spartanischen Netbook-Bestückung liegen. Auch eine Display-Auflösung von mehr als 1.024x600 Bildpunkten gehört dazu; die beschränkte Pixelmenge verknappt nicht nur den Platz auf dem Bildschirm, sondern auch die Einsatzmöglichkeiten. Für HD-Videos fehlt es an Bildpunkten und für höhere Auflösungen konzipierte Inhalte wie bestimmte Programme oder Flash-Anwendungen werden einfach abgeschnitten. Subnotebooks ab 11 Zoll verfügen zumeist über höhere Auflösungen, seltener finden sich auch entsprechende 10-Zöller am Markt, die darüber hinaus mit stärkerer Hardware HD-tauglich werden.

Intel Sandy Bridge, USB 3.0 und Laufwerk gegen Aufpreis

Leistungsspender sind unter anderem AMDs neue APUs, die stromsparende Dual-Core-Prozessoren mit einem Grafikchip kombinieren. Das Acer Aspire One 522 verlässt sich darauf. Toshibas NB550D ebenfalls, allerdings ist bei diesem Mini bei der üblichen Netbook-Auflösung Schluss. Günstig sind auch Kompakt-Laptops mit CPUs der vorherigen Generation, wie einem AMD Athlon II Neo. Mehr Rechenkraft kann der Anwender bei Intel Core-i-Subnotebooks erwarten, die je nach CPU-Modell aber mit einem extrastarken Akku oder Stromspar-Features gerüstet sein müssen, um möglichst lange ohne Steckdose auszukommen. Ein Hilfsmittel ist die Optimus-Technik von Nvidia, die die Wahl des Grafikchips – integriert oder nicht – von den Anforderungen der aktuell laufenden Anwendung abhängig macht.

Nach oben sind die Grenzen von Ausstattung und Preis natürlich wie immer offen, wir haben uns in der folgenden Zusammenstellung aktueller Subnotebooks auf Laptops mit einem Preis von maximal 700 Euro konzentriert. Ein Laufwerk ist in dieser Preisklasse ein seltener Gast und auch Notebooks mit Intel Core-i-Prozessoren der zweiten Generation (Sandy Bridge) sowie USB 3.0 liegen in der Regel preislich darüber. Das Lenovo IdeaPad Z370 bildet eine günstige Ausnahme, ist aber auch nicht so leicht wie die Konkurrenten.

(Saskia Brintrup)

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