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Studie zu Umsätzen bis 2018: Online legt zu, Print nimmt weiter ab

Während Online-Medien laut einer Studie in Zukunft ihren Gesamterlös steigern können, müssen Zeitungen und Zeitschriften hierzulande mit weiteren Rückgängen rechnen.

26.10.2014, 12:01 Uhr (Quelle: DPA)
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Online-Medien in Deutschland werden ihre Gesamterlöse einer Studie zufolge in den anstehenden Jahren weiter steigern, Zeitungen und Zeitschriften müssen noch einmal mit Rückgängen rechnen. Solide schlagen sich demnach künftig die Branchen Film und Fernsehen, wie aus einer am Donnerstag in München veröffentlichten Auswertung des Wirtschaftsprüfungshauses PricewaterhouseCoopers zur künftigen Umsatzentwicklung der Unterhaltungs- und Medienwirtschaft für den Zeitraum bis 2018 hervorgeht.

Online-Werbung wächst jährlich um 6,4 Prozent

Der jährliche Zuwachs bei der Online-Werbung beträgt demnach 6,4 Prozent. Sie soll im Jahr 2018 ein Volumen von rund 7,0 Milliarden Euro erreichen - im laufenden Jahr sollen es gut 5,5 Milliarden sein. Die Einnahmen der Zeitschriften aus Vertrieb und Anzeigen werden der Studie zufolge von etwa 5,5 Milliarden in diesem Jahr auf 5,3 Milliarden in vier Jahren sinken, bei den Zeitungen wird ein Rückgang um rund 500 Millionen auf knapp 7,3 Milliarden im Jahr 2018 erwartet.

Weiter ordentlich wird das Segment Film funktionieren. Hier ist laut PricewaterhouseCoopers mit einem jährlich Umsatzplus von 2,6 Prozent (2018: 3,25 Milliarden) zu rechnen. Die Umsätze im Fernsehen steigen jährlich um 2,0 Prozent bis auf 14,3 Milliarden Euro nach rund 13,45 Milliarden im laufenden Jahr - das Beitragsaufkommen für den öffentlich-rechtlichen Funk ist in der Summe mit eingerechnet.

(Marcel Petritz)

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