News

Studie: "Phablet"-Nutzer sind App-Muffel

Ist der Bildschirm zu klein, macht die App keinen Spaß. Aber auch große Displays können Spielverderber sein. Das ergab eine Untersuchung des US-Unternehmens Flurry.

06.04.2013, 16:01 Uhr (Quelle: DPA)
SMS© TristanBM / Fotolia.com

Besonders große und besonders kleine Smartphones werden weniger häufig zum Surfen und Aufrufen von Apps benutzt als Computerhandys mit einem mittelgroßen Bildschirm. Das fand das US-Unternehmen Flurry heraus, das App-Nutzung auf Millionen Smartphones analysiert. Smartphones mit einem Bildschirm von weniger als 3,5 Zoll (knapp 9 Zentimeter) machen 16 Prozent der benutzten Geräte aus, doch sie sorgten nur für 4 Prozent der App-Nutzung, so das Ergebnis der Recherchen.

Goldene Mitte trifft ins Schwarze

Das liege daran, dass sich auf den kleinen Bildschirmen Apps weniger gut nutzen ließen, erklärte Flurry. Bei Tablets wie dem iPad sei das Gegenteil der Fall: Ihre Nutzer surften verhältnismäßig viel im Internet und riefen Apps auf. Besonders Spiele seien beliebt. Auch Smartphones mit mittelgroßen Bildschirmen zwischen 9 und 12 Zentimetern schnitten gut ab. In diese Kategorie fällt etwa das iPhone von Apple.

Handys mit besonders großen Bildschirmen zwischen 12 und 17,5 Zentimetern konnten dagegen nach den Zahlen von Flurry bisher kaum Fuß fassen. Weil sie größenmäßig zwischen Handys und Tablet-Computern liegen, werden sie auch "Phablets" genannt, eine Zusammensetzung aus den Worten "Phone" und "Tablet". Sie machten 2 Prozent der Geräte und 3 Prozent der App-Aufrufe in der Statistik aus.

Flurry erklärte, die Studie umfasse mit einer Milliarde Messungen pro Monat die 200 am häufigsten genutzten Gerätemodelle. Sie stehen für mehr als 80 Prozent der Gesamtnutzung. Das Unternehmen misst, wie Menschen Apps nutzen, und hilft beim Werbeverkauf in den Smartphone-Programmen.

(Dorothee Monreal)

Kommentieren Forum
Zum Seitenanfang