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Studie: Milliardenschaden durch Internetkriminalität

Laut der Studie "Cybercrime Report" von Symantec entsteht alleine in Deutschland durch Internetkriminalität innerhalb eines Jahres ein finanzieller Schaden in Höhe von 16,4 Milliarden Euro. Weltweit beläuft sich der Schaden auf mindestens 114 Milliarden Dollar.

13.09.2011, 14:15 Uhr (Quelle: DPA)
Datenübertragung© envfx / Fotolia.com

Durch Internet-Kriminalität entsteht einer aktuellen Studie zufolge in Deutschland ein direkter finanzieller Schaden in Höhe von insgesamt 16,4 Milliarden Euro. Rechne man die Kosten für den Zeitaufwand mit, der den Opfern dadurch entsteht, erhöhe sich der Schaden innerhalb eines Jahres auf 24,3 Milliarden Euro, heißt es im "Cybercrime Report 2011", den das IT-Sicherheitsunternehmen Symantec Deutschland am Dienstag veröffentlichte.

Weltweit Schaden von 388 Milliarden Dollar

Weltweit belief sich der Schaden auf 114 Milliarden Dollar beziehungsweise 388 Milliarden Dollar inklusive des eingerechneten Zeitaufwands. In den letzten zwölf Monaten verbrachten Opfer im Durchschnitt zehn Tage mit der Klärung von Online-Vorfällen. Die häufigsten Betrugsmaschen würden Computerviren und anderen Schadcode einsetzen (48 Prozent), direkter Online-Betrug mache acht Prozent der wichtigen Internet-Straftaten aus, hieß es.

In der Studie werden nicht nur unmittelbare Straftaten wie Kreditkartenbetrug oder Betrügereien rund um das Online-Banking erfasst, sondern auch die Infektion von Computern durch Schad-Software (Viren, Trojaner) oder Belästigungen in Sozialen Netzwerken.

Symantec vertreibt in Deutschland Sicherheitssoftware unter der Marke Norton. Der aktuelle "Cybercrime Report" für 2011 basiert auf der Befragung von 12.704 Erwachsenen und 4.533 Kindern in 24 Ländern.

(Jörg Schamberg)

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