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Strato schafft Portpriorisierung ab

Ab sofort bremst Strato bei MAXXI-DSL die Ports von Filesharing-Programmen nicht mehr aus.

07.07.2005, 16:20 Uhr
Paar mit Laptop© Syda Productions / Fotolia.com

Ab sofort wird Strato bei MAXXI-DSL kein sogenanntes "intelligentes Bandbreitenmanagement" mehr durchführen. Die Umstellung des Angebots wird im Laufe des Tages abgeschlossen sein. Von der Neuerung profitieren alle Neu- und Bestandskunden von Strato.
Filesharing befreit
In der Vergangenheit wurde das Bandbreitenmanagement bei MAXXI-DSL ausschließlich bei Spezialdiensten, etwa Filesharing über KaZaA und eDonkey, eingesetzt. Die Portbremse sollte laut Strato verhindern, dass wenige Poweruser mit hohem Trafficaufkommen viele Normalsurfer in der Preiskalkulation benachteiligen.
Gesunder Ausgleich?
Aufgrund des großen Erfolgs von MAXXI-DSL und des breit gefächerten Kundenstamms ergebe sich verbrauchsbezogen jedoch inzwischen eine gute Mischung im Kundenbestand, so das Unternehmen. Ein Bandbreitenmanagement sei damit nicht mehr erforderlich. Die geringe Nutzung von Filesharing bei Strato führt das Unternehmen auch darauf zurück, dass das allgemeine Bewusstsein für illegale Handlungen im Internet gestiegen sei. Nach der Einführung erfolgreicher legaler Musik-Download-Portale stehen den Kunden inzwischen außerdem "günstige und praktische Alternativen" zur Verfügung, heißt es in der Pressemitteilung.

(Tobias Capangil)

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