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Stiftung Warentest: Zehn Internet-Provider im Test - Kabel Deutschland bester Internetanbieter

Die Stiftung Warentest hat sechs DSL-Provider, zwei Kabelnetzbetreiber sowie zwei LTE-Anbieter unter die Lupe genommen. Den besten Internetanschluss stellt demnach Kabel Deutschland bereit, bei DSL-Anschlüssen konnte die Telekom punkten. Bei Beratung und Abwicklung konnten alle Provider nicht überzeugen.

23.12.2014, 13:31 Uhr
Kabel Deutschland© Kabel Deutschland

Wer einen neuen Internetanbieter sucht, hat zumindest in städtischen Gebieten die Qual der Wahl. Soll es ein DSL-Anbieter sein oder aber ein Kabelnetzbetreiber. Zudem geht es inzwischen auch per LTE schnell ins Internet. In ländlichen Regionen stehen allerdings meist nicht alle Zugangsarten zur Verfügung. Die Stiftung Warentest hat in ihrem aktuellen Heft (test 1/2015) zehn Internet-Provider getestet. Während etliche Anbieter zwar schnelle Leitungen boten, mussten Kunden teils Wochen auf die Anschlussschaltung warten. Auch im Kundenservice und in den AGB fanden die Tester Mängel.

Kabel Deutschland bester Anbieter im Test

Für den Test nahm die Stiftung Wartentest die sechs DSL-Anbieter Deutsche Telekom, Vodafone, 1&1, o2, congstar und Tele2 unter die Lupe. Außerdem untersuchten die Warentester die Kabel-Anschlüsse von Kabel Deutschland und Kabel BW. Schließlich prüften sie auch die LTE-Angebote von Telekom und Vodafone.

Zum insgesamt besten Internetanbieter kürten die Tester den größten deutschen Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland (Note 2,3), der inzwischen zu Vodafone gehört. Kabel Deutschland (www.kabel-deutschland.de Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
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) konnte die beste Internetgeschwindigkeit und die stabilste Leitung anbieten. Bei den DSL-Anbietern platzierte sich die Telekom (www.telekom.de/dsl Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
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) mit der Note 2,6 ganz oben, vor allem wegen des flotten DSL-Anschlusses. 1&1 (www.1und1.de Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
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) (Note 3,5) verscherzte sich einen Testsieg im DSL-Providerfeld aufgrund eines Punktabzugs wegen "mehr als zehn für Kunden nachteilige und juristisch nicht zulässige Klauseln" in den AGB. Kabel BW (Note 3,4) wirbt zwar mit Internetzugängen von 100 Mbit/s, allerdings ermittelten die Tester Durchschnitts-Bandbreiten von lediglich enttäuschenden 15 Mbit/s. Außerdem fanden sich auch bei dem wie die Schwestermarke Unitymedia (www.unitymedia.de Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
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) zum Kölner Anbieter Unitymedia KabelBW gehörenden Kabelnetzbetreiber "etliche juristisch nicht wirksame Klauseln, die den Verbraucher deutlich benachteiligen".

Drei Anbieter ohne Testnote

Nicht mit einer Testnote bewertet wurde der DSL-Anschluss von o2 (www.o2.de Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
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), da das Unternehmen während des Tests statt der bestellten Download-Bandbreite von 16 Mbit/s kostenfrei ein temporäres Upgrade auf 50 Mbit/s bereitstellte. Dieser Schritt hätte jedoch die Vergleichbarkeit mit den anderen Anbietern erschwert, daher verzichteten die Tester auf eine Qualitätsnote. Nach fünf Monaten hatte einer von drei Vodafone-Testhaushalten immer noch keinen DSL-Internetanschluss. Auch für Vodafone DSL vergaben die Tester daher keine Qualitätsnote.

Von den beiden getesteten LTE-Anbietern konnte die Stiftung Warentest lediglich für Vodafone (www.vodafone.de/lte Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
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) (Note 2,4) ein Qualitätsurteil abgeben. Zwei von drei Testkunden von Telekom-LTE (www.telekom.de/lte Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
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) konnten zwar schnell im Internet surfen, aber nicht telefonieren. Die Telekom realisiert die Telefonie bei ihrem LTE-Angebot über eine zusätzliche Festnetzleitung und nicht wie Vodafone per Funk.

Beratung und Abwicklung nur "befriedigend" bis "ausreichend"

Hinsichtlich des Kundenservices und der Anschlussschaltung besteht offenbar noch erheblicher Verbesserungsbedarf, komplett überzeugen konnte kein Provider. Für Beratung und Abwicklung vergaben die Tester nur die Noten "befriedigend" und "ausreichend". Teilweise warteten die Kunden laut den Warentestern zehn Wochen und mehr auf die Schaltung. Einer der Hauptgründe waren geplatzte Termine des Telekom-Technikers, der die Leitung vor Ort ausmessen und freischalten muss. Nicht immer überzeugend erwies sich der telefonische Kundenservice: Die Wartezeiten an den Hotlines betrugen teils 15 Minuten. Hinsichtlich der Vertragsgestaltung zeigten sich congstar und o2 kundenfreundlich dank flexibler Vertragslaufzeiten von nur einem Monat.

Der komplette Test der zehn Internet-Provider findet sich im aktuellen Heft "test 1/2015". Der Test inklusive Testtabelle lässt sich zudem online auf der Homepage der Stiftung Warentest kostenpflichtig (2,50 Euro) im PDF-Format abrufen.

(Jörg Schamberg)

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  • Toll! Zuletzt kommentiert von delmed am 26.12.2014 um 13:14 Uhr
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