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Stadt Zürich sperrt Facebook-Zugriff für Angestellte

Mit ihrem Dienstcomputer kommen die städtischen Mitarbeiter nicht mehr auf Websites sozialer Netzwerke. Die hohe Zahl von monatlichen Zugriffen war nicht ausreichend gesenkt worden.

26.08.2009, 19:22 Uhr (Quelle: DPA)
Facebook © Facebook

Angestellte der Stadt Zürich können ihren Dienstcomputer nicht mehr zum Surfen in sozialen Netzwerken wie Facebook nutzen. Wegen der ausufernden privaten Nutzung des Internets beschloss der Stadtrat am Mittwoch, solche Seiten für städtische Mitarbeiter sofort zu sperren.
Letzte Chance nicht genutzt
Wer einen Zugriff für dienstliche Zwecke benötigt, kann eine Ausnahmebewilligung beantragen.
Der Stadtrat hatte sich bereits Ende April wegen der großen Nachfrage mit Facebook beschäftigt. Damals entschied er, den Mitarbeitern "eine letzte Chance" zu geben, um Facebook weiterhin nutzen zu können, wie es in einer Mitteilung der Stadtkanzlei heißt.
Vorgabe war, die hohe Zahl von monatlich 3,36 Millionen Zugriffen (März 2009) auf soziale Netzwerke bis Ende Juli auf maximal 0,5 Millionen Zugriffe zu reduzieren. Doch nach einem Rückgang stiegen die Zugriffszahlen zuletzt wieder an: Im Juli surften die Stadtbediensteten 1,748 Millionen Mal auf den Seiten der Netzwerke - fast immer privat.

(Michael Posdziech)

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