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Springer: Kein Interesse an Scout-Gruppe der Telekom

Der geplante Verkauf der Telekom-Portale Immobilienscout24, Autoscout24 und Jobscout24 an den Springer-Konzern ist geplatzt. Der Erlös sollte in den Netzausbau investiert werden.

08.09.2013, 16:01 Uhr (Quelle: DPA)
Telekom Zentrale© Deutsche Telekom AG

Der Medienkonzern Axel Springer bläst die erwogene Übernahme der Online-Marktplätze der Deutschen Telekom, der Scout-Gruppe, ab. "Wir haben aktuell kein Interesse an der Scout-Gruppe", sagte eine Sprecherin von Axel Springer am Donnerstag auf Anfrage.

Erlös sollte Ausbau der Netze zugute kommen

Im vergangenen Dezember hatte die Telekom angekündigt, sie erwäge den Verkauf der Internet-Seiten, um Geld für den Ausbau der Netze einzusammeln. Scout bietet Portale für Immobilien (Immobilienscout24), Autohandel (Autoscout24) oder Jobbörsen (Jobscout24).

Neben Finanzinvestoren wurden zwischenzeitlich auch eBay und Axel Springer als Interessenten genannt. Experten hielten 1,5 bis 2 Milliarden Euro für einen angemessenen Preis.

(Marcel Petritz)

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