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Spotify hebt Zeitbegrenzung auf

Bisher hat Spotify Nutzern, die nichts zahlen, in einigen Ländern den Zugang auf einige Stunden pro Monat begrenzt, nachdem das Gratis-Halbjahr abgelaufen war. Diese zeitliche Begrenzung wird nun aufgehoben.

17.01.2014, 12:36 Uhr
Datenübertragung© envfx / Fotolia.com

Musik kostenlos über das Internet zu streamen ist möglich, aber mit einigen Einschränkungen versehen, schließlich wollen die Anbieter ihre Nutzer dazu bewegen, einen kostenpflichtigen Account zu buchen. Der Wettbewerb scheint allerdings härter zu werden. Spotify hebt nun weltweit die zeitliche Begrenzung der Gratis-Streams auf. Rdio erleichtert den Zugang zumindest in den USA.

Ohne Beschränkung per iOS, Android oder Web

Bisher hat Spotify Nutzern, die nichts zahlen, in einigen Ländern den Zugang auf einige Stunden pro Monat begrenzt, nachdem das Gratis-Halbjahr abgelaufen war. Diese zeitliche Begrenzung wird nun für den Zugriff mit dem Computer oder einer App für Smartphone und Tablet mit iOS oder Android aufgehoben.

"In der Vergangenheit mussten wir Eure Hördauer nach sechs Monaten auf ein paar Stunden im Monat begrenzen. Aber vielleicht habt Ihr es schon gemerkt: Wir haben die Zeitbegrenzung auf allen Geräten aufgehoben, so dass Ihr jetzt Eure Lieblingssongs so oft hören könnt, wie Ihr möchtet. Und natürlich auch so lange wie Ihr möchtet. Und das alles komplett kostenlos!", schreibt Diego Planas Rego im Spotify-Blog.

Zahlende Kunden behalten Vorteile

Zahlende Kunden werden dennoch ein besseres Angebot behalten. Die Klangqualität ist mit 320 kbit/s in der Regel besser. Zudem können sie die Lieder auf das Smartphone herunterladen, um diese auch offline hören zu können. Das gelingt dann auch im Funkloch und entlastet zudem den Datenverbrauch.

Der Anbieter Rdio hat schnell darauf reagiert und ist nun ebenfalls unbegrenzt und kostenlos über das Web zu hören – allerdings vorerst nur in den USA. Wer nicht 9,99 Dollar im Monat zahlt, kann zwar auch unter 20 Millionen Liedern wählen, in den Stream wird aber Werbung eingebettet. In Deutschland gilt das bisherige Preismodell.

(Peter Giesecke)

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