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"Spiegel": Verbraucher klagen trotz Gesetzesverschärfung über unerlaubte Werbeanrufe

Auch nach einer Gesetzesänderung im vergangenen Jahr ist die Zahl unerlaubter Werbeanrufe laut eines Berichts des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" immer noch hoch. Die von der Bundesnetzagentur verhängten Geldstrafen liegen bislang aber weit unter der maximalen Grenze von 300.000 Euro.

13.10.2014, 08:01 Uhr (Quelle: DPA)
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Die Zahl unerlaubter Werbeanrufe ist nach einem "Spiegel"-Bericht trotz einer Gesetzesverschärfung (PDF) weiter hoch. In einer Umfrage der Verbraucherzentralen beschwerten sich dem Nachrichtenmagazin zufolge mehr als 80 Prozent der fast 3.000 Teilnehmer über Telefonwerbung, für die sie ihres Wissens keine Einwilligung erteilt hatten.

Netzagentur schöpft Bußgeldgrenze nicht aus

Seit der Gesetzesänderung vor einem Jahr darf die Bundesnetzagentur bei illegaler Telefonwerbung Bußgelder bis 300.000 Euro verhängen. Allerdings ist die Behörde dem Bericht zufolge bisher weit darunter geblieben. Den mit 57.000 Euro höchsten Bußgeldbescheid erhielt demnach im August ein Unternehmen, das Verbrauchern am Telefon Abos für Hunde- und Katzenfutter aufzudrängen versuchte.

(Jörg Schamberg)

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