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"Spiegel": BND hat bei Datenerfassung neben NSA auch mit CIA kooperiert

Der Bundesnachrichtendienst (BND) soll laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Spiegel" im Rahmen der Operation "Globe" befristet auch mit der CIA zusammengearbeitet haben. Bekannt war bereits eine Kooperation mit dem US-Geheimdienst NSA.

14.12.2014, 20:33 Uhr (Quelle: DPA)
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Der Bundesnachrichtendienst (BND) hat nach "Spiegel"-Informationen bei der Datenerfassung in Deutschland nicht nur mit dem US-Geheimdienst NSA kooperiert, sondern auch mit der CIA. Bei der befristeten Operation mit dem Codenamen "Globe" im Jahr 2005 zur Terrorismusabwehr soll aber ausschließlich Auslandstelefonverkehr abgefangen worden sein, wie das Magazin am Sonntag berichtete.

Daten wurden in BND-Außenstelle Rheinhausen aufbereitet

Damals habe sich der BND an die deutsche Tochter eines US-Netzbetreibers gewendet und Zugang zu dessen Kommunikationsverbindungen in Düsseldorf verlangt. Die weltweit agierende Firma hielt laut "Spiegel" zunächst Rücksprache mit der amerikanischen Muttergesellschaft. Schließlich habe man sich auf eine Zusammenarbeit unter Einbindung des US-Geheimdienstes CIA geeinigt.

Die Daten seien in die BND-Außenstelle Rheinhausen geleitet und dort aufbereitet worden. Um den Vorgang aufzuklären, will der NSA-Untersuchungsausschuss im Bundestag laut "Spiegel" diese Woche einen Beweisantrag beschließen, wonach alle Akten über entsprechende Kooperationen mit amerikanischen Stellen vorzulegen sind.

(Jörg Schamberg)

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