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Sony Xperia Z1: 21-Megapixel-Kamera und dann noch Smartphone

Das Sony Xperia Z1 steckt in einem dünnen Rahmen aus einem Stück Aluminium, Vorder- und Rückseite bestehen aus gehärtetem Glas, das Gehäuse ist gemäß den Standards IP55 und IP58 gegen Staub und Wasser geschützt.

04.09.2013, 18:36 Uhr
Internationale Funkausstellung IFA© Messe Berlin

Bei der Vorstellung des neuen Xperia Z1 auf der IFA in Berlin ist Sony kaum auf die technischen Werte des Smartphones eingegangen, dafür umso mehr auf die Kamera. Die kann sich auch sehen lassen: Mit einer Auflösung von 21 Megapixeln und zahlreichen Sony-Techniken soll sie neue Maßstäbe setzen.

Quad-Core-Prozessor mit 2,2 Gigahertz

Doch auch das Smartphone muss sich nicht verstecken. Das Sony Xperia Z1 steckt in einem dünnen Rahmen aus einem Stück Aluminium. Vorder- und Rückseite bestehen aus gehärtetem Glas, das Gehäuse ist gemäß den Standards IP55 und IP58 zudem gegen Staub und Wasser geschützt.

Innen ackert ein Snapdragon-800-Prozessor mit vier Kernen, die mit 2,2 Gigahertz getaktet sind. Der Arbeitsspeicher fasst 2 Gigabyte (GB), der Hauptspeicher für Apps und Daten bis zu 16 GB und kann über eine Micro-SD-Karte um zusätzliche 64 Gigabyte ausgedehnt werden. Zur weiteren Ausstattung gehören unter anderem LTE, HSPA+, WLAN, NFC, A-GPS und Bluetooth 4.0.

20,7-Megapixel-Kamera und zahlreiche Apps

Im Mittelpunkt des Sony Xperia Z1 steht aber die G-Lens-Kamera mit 20,7 Megapixeln und ihrem 1/2.3-ExmorRS-CMOS-Sensor. Bei einem Weitwinkel von 27 Millimeter hat das Objektiv eine Blende von f2.0, was auch bei schlechen Lichtverhältnissen gute Aufnahmen ermöglichen soll. Die Bildverarbeitung profitiert zusätzlich vom Bildprozessor "Bionz for mobile", sodass die Xperia Z1 Fotos in der gleichen Qualität liefern soll wie eine normale Digitalkamera. Hinzu kommt noch eine hohe Verschlussgeschwindigkeit.

Das Betriebssystem Android 4.2 Jelly Bean ist die Basis, auf der verschiedene Sony-Apps laufen. Über "Social live" funktioniert das Xperia Z1 wie eine Webcam. Die Bilder werden direkt zu Facebook hochgeladen; die Kommentare der Freunde werden im Gegenzug direkt auf dem Bildschirm des Xperia Z1 angezeigt.

Bilder automatisch in die Cloud hochladen

Die App "Info-eye" verwendet Fotos, die mit dem Xperia Z1 gemacht wurden, um eine Suche zu starten. Dies funktioniert mit berühmten Gebäuden, Buchtiteln und Weinetiketten. "Timeshift burst" nimmt 61 Bilder in zwei Sekunden auf, daraus lässt sich dann das beste auswählen. "AR effect" fügt Personen, die fotografiert werden, in vorgegebene Umgebungen ein. Plötzlich befinden sich die Freunde dann etwa inmitten von Dionsauriern.

Über "Play Memories online" können alle mit dem Xperia Z1 aufgenommenen Inhalte auch direkt auf einen Cloudserver geladen und dort gesichert werden. Dies gelingt auch automatisch. Auf dem selben Weg lassen sich zudem verschiedene Sonygeräte miteinander synchronisieren.

Noch in diesem Monat erhältlich

Der erste Schritt dürfte aber sein, die Bilder und Videos direkt auf dem Smartphone zu betrachten. Das Xperia Z1 verfügt über einen 5 Zoll großen Touchscreen mit einer Full-HD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln. Auch hier bringt Sony wieder eigene Technik zum Einsatz: "Triluminos Display for mobile" und "X-Reality for mobile".

Das Sony Xperia Z1 misst 144 x 74 x 8,5 Millimeter und wiegt 170 Gramm. Der 3000-mAh-Akku soll eine reine Gesprächszeit von bis zu 18 Stunden, das Musikhören von über vier Tagen oder das Videoschauen von über sechs Stunden ermöglichen. Das Smartphone wird noch im September im Handel erscheinen: der Kunde hat die Wahl zwischen den Farben Schwarz, Weiß und Pink. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 649 Euro.

(Peter Giesecke)

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