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Sony Vaio News: Leicht-Notebook und All-in-One

Gleich drei Hardware-Neuheiten von Sony: Das 655 Gramm leichte 11-Zoll-Notebook Vaio X, kunterbunte Laptops namens Vaio CW und platzsparende All-in-Ones mit Touchscreen.

08.10.2009, 12:59 Uhr
Datenaustausch© violetkaipa / Fotolia.com

Nur ein neues Notebook hat Sony offenbar nicht gereicht, der japanische Konzern stellt gleich drei neue Geräte vor: die All-in-One-PC-Serie Vaio L mit Touchscreen, Vaio CW-Laptops, die Sony als Lifestyle-Produkt bewirbt, und – besonders interessant – das federleichte Vaio X. Genau wie das Vaio P (Test) möchte auch das neue X-Modell kein Netbook sein, sondern ein Subnotebook.
Vaio X: Das Golden Gadget
Das Sony Vaio X kommt im 11,1-Zoll-Formfaktor mit High Definition Display mit 1366x768 Pixel und verstaut die gesamte Hardware in einem 18,5x27,8 Zentimeter (cm) großen und 1,4 cm flachen Gehäuse aus Karbon. Dieses trimmt das kleine Notebook auf ein Gewicht von 655 bis 780 Gramm – je nach Akku. Das 4-Zellen-Exemplar soll für acht Stunden Nutzung ausreichen, über den Sony Onlineshop Vaio by you lässt sich der Rechner jedoch konfigurieren und auch mit einem stärkeren Exemplar für bis zu 13 Stunden Laufzeit bestücken.
Mit 3G-Unterstützung
Wer kein Netbook sein will, sollte sich auch charakterlich unterscheiden. Das Vaio X nimmt dies mit einem Intel Atom Z540 Prozessor mit 1,86 Gigahertz (GHz), zwei Gigabyte (GB) Arbeitsspeicher und 128 GB Speicherplatz für Daten in Form einer SSD in Angriff. Als Grafikchip dient ein Intel GMA 500. Was der Mini außerdem zu bieten hat, ist ein Multitouch-Pad und UMTS/HSDPA für das mobile Internet. Abgerundet wird die Bestückung durch WLAN 802.11 b/g/draft-n, Bluetooth und eine Webcam. Sony bietet das Vaio X in glänzendem oder mattem Schwarz sowie in der Farbe Gold mit Windows 7 Professional (32 bit) an. Je nach Konfiguration können Interessierte schon im Oktober zugreifen oder müssen bis Dezember warten. Der Grundpreis liegt bei 1499 Euro.
Vaio CW: Farbenfroher 14-Zöller
Die Vaio CW-Serie sollen sich vor allem Multimedia-Nutzer im Oktober und für 899 Euro auf ihre Schreibtische stellen. Dort lockern die nicht minder hübschen 14-Zoll-Geräte mit gleicher Bildschirmauflösung wie das Vaio X mit ihrem bunten Gehäuse den Büro-Look auf. Unter der weiß-, rot-, pink-, blau- oder schwarz-bepinselten Außenhülle hat Sony einen Intel Core 2 Duo P7450 mit 2,13 GHz, vier GB RAM und eine 320-GB-Festplatte verschraubt. Die Grafikkarten-Wahl fiel auf eine Nvidia GeForce GT 230M mit HDMI-Ausgang und 512 Megabyte (MB) Speicher. Wer das Notebook ausführen möchte, kann zur farblich abgestimmten Tasche von Mandarina Duck greifen, die einen Aufschlag von 180 Euro erfordert. Als Extra für Eilige integriert das Vaio CW eine Sondertaste,die auch ohne Boot von Windows 7 Home Premium (64 bit) den Browser öffnet. Ein weiterer Button holt die Multimedia-Abteilung auf der Festplatte auf das Display. Was das Vaio CW mit dem Vaio X gemeinsam hat, ist das von Sony als Isolation Keyboard bezeichnete Tastenfeld.
Sony Vaio L: Neuer All-in-One
Die dritte Neuigkeit ist die Vaio L Serie, der brandneuen All-in-One-PC von Sony. Im Gegensatz zu den Vorgängern, von denen wir bereits den Vaio JS1 und den Vaio VGC-LT2S getestet haben, setzt der neue auf einen Touchscreen - Windows 7 Home Premium in der 64-bit Version macht´s möglich. Als Einsatzgebiet hat Sony weniger den Arbeitsplatz mit knappem Schreibtisch im Auge, Familien und Medien-Nutzer sollen eher Gefallen an dem 24-Zoll-Computer mit Full-HD-Bepixelung von 1920x1080 finden.
Zwei Ausführungen
Im Angebot sind zwei verschiedene Ausführungen: der VPCL11M1E/S für 1199 Euro und der ebenso kryptisch klingende VPCL11S1E/S für 1599 Euro. Der Unterschied liegt nicht nur im Laufwerk. Das günstigere Gerät liefert einen DVD-Brenner und rechnet mit einem Core 2 Duo E7500 mit 2,93 GHz, für 400 Euro mehr gibt es ein Blu-ray Kombi-Laufwerk, eine schnellere CPU (E8400 mit 3,0 GHz) und einen Dual DVB-T-Tuner zum Fernsehen. Via HDMI lässt sich an die High-End-Variante außerdem ein entsprechendes Abspielgerät wie die Playstation anschließen. Eine Soundausgabe ist direkt am PC möglich, die 5,5-Lautsprecher sollen laut Sony einen "kräftigen" Klang erzeugen.
Die übrige Ausstattung ist bei beiden Vaio L Computern gleich und beginnt bei vier GB DDR2-Speicher, verläuft über eine GeForce G210M mit 512 MB und endet bei einer 500-GB-Festplatte – alles umgeben von einem rund 58x43x19 cm großen und schwarz-glänzendem Gehäuse. Das Design des Vaio L erinnert mit dem silbernen Standfuß an den Vaio JS1, allerdings ist der PC eckiger uns sieht so eher wie ein Fernseher aus. Bei der Lieferung Mitte November bringen beide Versionen eine kabellose Tastatur in passender Optik, eine Maus und eine Fernbedienung mit.

(Saskia Brintrup)

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