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Sony in den roten Zahlen – trotz Playstation und PC-Sparten-Verkauf

Wie Sony, der Hersteller der Playstation, am Donnerstag nach Börsenschluss bekanntgab, fiel im abgelaufenen Geschäftsjahr unter dem Strich ein Fehlbetrag von 128 Milliarden Yen (911 Millionen Euro) an.

14.05.2014, 12:35 Uhr (Quelle: DPA)
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Unter dem Strich hat Sony im abgelaufenen Geschäftsjahr (31. März) einen Fehlbetrag von 128 Milliarden Yen (911 Millionen Euro) angehäuft. Damit rutschte der japanische Elektronikriese während des Konzernumbaus tief in die roten Zahlen. Dies gab der Hersteller der Playstation am Mittwoch nach Börsenschluss bekannt. Im Vorjahr war noch ein Gewinn von 41,5 Milliarden Yen erwirtschaftet worden.

Sanierer am Schalthebel

Konzernchef Kazuo Hirai hatte im Februar den Verkauf der PC-Sparte verkündet, um Sony profitabler zu machen. Das PC-Geschäft mit der Marke Vaio ging an den Tokioter Investmentfonds Japan Industrial Partners. Der PC-Markt ist auf einer rasanten Talfahrt, weil die Kunden lieber Smartphones und Tablets kaufen.

Kazuo Hirai war bei Sony als Sanierer angetreten und steht unter Druck, schneller das Steuer bei dem Traditionskonzern herumzureißen. Das größte Problem ist das Geschäft mit TV-Geräten, in dem Sony seit Jahren in großem Stil Geld verliert.

Der Umbau bescherte hohe Verluste, die jedoch im laufenden Geschäftsjahr verringert werden sollen: Unter dem Strich auf 50 Milliarden Yen. Aber es wird der sechste Verlust in sieben Jahren sein. Der Umsatz stieg im vergangenen Geschäftsjahr um 14,3 Prozent auf 7,77 Billionen Yen und soll im laufenden Jahr um 0,4 Prozent weiter zulegen. p>

(Peter Giesecke)

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