Handys

Sony Ericsson K800 / K790: Neue Kamerawunder

Mit der neuen Cyber-shot-Reihe werden Kameras mit 3,2 Megapixeln in Handys verbaut. Auch sonst bieten die beiden Modelle reichlich Extras - für UMTS und GSM.

01.03.2006, 17:01 Uhr
Smartphone© goodluz / Fotolia.com

Wer gern telefoniert, viel unterwegs ist und dabei auch gern Fotos schießt, kann sich auf neue Luxus-Handys aus dem Hause Sony Ericsson freuen. Die ersten Mobiltelefone der so genannten Cyber-shot-Reihe sind die Modelle K790 und K800, die schon im zweiten Quartal im europäischen Handel erhältlich sein sollen.
Für (fast) alle Netze
Technisch unterscheiden sich die beiden Handys nur in einer wesentlichen Komponente: während das K790 als Triband-Handy für die Nutzung in GSM-Netzen vorgesehen ist, bietet das K800 seine Dienste auch in UMTS-Netzen an. Gemessen am Design unterscheiden sich die beiden Modelle nicht. Das wohl interessanteste Extra dürfte die integrierte Kamera sein. Integriert ist eine 3,2 Megapixel-Kamera mit 16-fachem Digitalzoom, Autofokus und Xenon-Blitzlicht. Die Aufnahme von Fotos ist über eine gesonderte Fototaste möglich, ein besondere Funktion soll rote Augen auf den Fotos automatisch unterbinden. Beim K800 ist eine zweite Kamera mit VGA-Standard für die Videotelefonie an Bord.
Mit der neuartigen BestPic-Technik können mit einem Tastendruck verschiedene Bilder in schneller Abfolge aufgenommen werden. Anschließend wird das Beste Foto ausgewählt, die anderen Bilder gelöscht. Die Kamerastabilisierungsfunktion gleicht Bewegungen der Hand bei der Aufnahme von Bildern und Videos aus. Nachdem ein Foto aufgenommen wurde, kann es über Bluetooth oder in einer Multimedia-Mitteilung versendet werden. Alternativ steht eine USB-Schnittstelle zur Verfügung. Auch eine Infrarot-Schnittstelle fehlt nicht.
Alle Fotos werden auf einem zwei Zoll großen TFT-Bildschirm bei einer Auflösung von 240 mal 320 Pixeln dargestellt. Der kleine Bildschirm erlaubt die Darstellung von 262.144 Farben. Der interne Speicher fasst 64 Megabyte an Daten, kann aber über einen zusätzlichen Speicherschacht mit einer separaten Speicherkarte erweitert werden. Unterwegs sorgen zudem MP3-Player und RDS-FM-Radio für Unterhaltung. Damit die theoretisch auch im Flugzeug genutzt werden können, ist sowohl das K790 als auch das K800 mit dem so genannten Flight-Mode ausgestattet, der alle Funktionen unterbricht, die die empfindliche Elektronik an Bord von Passagiermaschinen stören könnten. Abgerundet wird der Funktionsumfang durch einen integrierten HTML-Browser und E-Mail-Client.
Nette Maße
Voraussichtlich im zweiten Quartal 2006 sollen die beiden Modelle auf den Markt kommen und hierzulande die Bezeichnung K790i und K800i tragen. Einen Preis nannte Sony Ericsson bisher noch nicht. Die Bereitschaftszeit liegt bei bis zu 14 Tagen, die Sprechzeit bei bis zu sieben Stunden. In UMTS-Netzen fällt die Akkuleistung allerdings deutlich ab. Im Lieferumfang enthalten: ein Stereo-Headset und USB-Datenkabel plus PC-Software.
Übrigens: das K800 fällt mit einer Dicke von 22 Millimetern etwas größer aus als das K790, das es auf nur 18 Millimeter bringt. Bei Länge (106 Millimeter), Breite (47 Millimeter) und Gewicht (115 Gramm) gibt es keine Unterschiede.

(Hayo Lücke)

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