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Sony Ericsson: Handy-Absatz bricht ein

Sony Ericsson hat das Geschäftsjahr 2010 mit einem Einbruch beim Handy-Absatz abgeschlossen. Aber: der Handy-Konzern konnte im vergangenen Jahr einen Gewinn in Höhe von 90 Millionen Euro einfahren - auch Dank Android.

20.01.2011, 09:53 Uhr (Quelle: DPA)
Smartphone© goodluz / Fotolia.com

Smarthphones mit dem Betriebssystem Android haben den Handyhersteller Sony Ericsson wieder in die Gewinnzone gebracht. Wie das schwedisch-japanische Gemeinschaftsunternehmen am Donnerstag mitteilte, konnte im vergangenen Jahr ein Nettogewinn von 90 Millionen Euro eingefahren werden. 2009 war Sony Ericsson mit Verlusten über 836 Millionen Euro eingebrochen und hatte massiv Marktanteile verloren.

Android sorgt für schwarze Zahlen

Konzernchef Bert Nordberg nannte 2010 "ein Jahr der Wende" und verwies auf den Erfolg der neuen Smartphones mit dem von Google übernommenen Betriebssystem Android. Alle vier Quartale brachten demnach schwarze Zahlen. Allerdings fiel der Gewinn in den letzten drei Monaten mit acht Millionen Euro bescheiden aus.

Der Umsatz sank im Jahresvergleich von 6,8 auf 6,3 Milliarden Euro. Die Zahl verkaufter Handys sank von 57,1 auf 43,1 Millionen. Im vierten Quartal waren es 11,2 Millionen Stück nach 14,6 Millionen ein Jahr zuvor. Gleichzeitig stieg aber der durchschnittliche Handypreis deutlich an. Lag er 2009 im Jahresdurchschnitt noch bei 119 Euro, waren es im vergangenen Jahr 146 Euro.

(Hayo Lücke)

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