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Sonne, Sand, Meer - aber bitte nicht fürs Handy

Faul in der Sonne liegen, im Meer abtauchen und sich am Strand aalen ist für viele der Inbegriff von Urlaub. Für das Handy ist all das die reinste Tortur.

19.06.2007, 08:01 Uhr
SMS schreiben© Andres Rodriguez / Fotolia.com

Faul in der Sonne liegen, im Meer abtauchen und sich am Strand aalen ist für viele der Inbegriff von Urlaub. Für das Handy ist all das die reinste Tortur. Um möglichst lange Freude am Mobiltelefon zu haben, empfehlen Experten im Sommer folgendes:
Sommer, Sonne, Sonnenschein
Das Handy niemals in der prallen Sonne oder im Auto liegenlassen. Bei Oberflächentemperaturen von bis zu 70 Grad drohen irreparable Schäden, übrigens auch bei Digitalkameras oder Laptops. Wer die Geräte dann anfasst, riskiert zudem Verbrennungen. Direkte Sonneneinstrahlung schadet vor allem dem Display.
Die hohen Temperaturen können die Flüssigkristalle in der Anzeige verändern und so zu Fehlfunktionen führen. Die Hitze macht auch dem Akku zu schaffen, der sich selbst entlädt. Die Lebensdauer verkürzt sich so erheblich.
Am Sandstrand
Landet das Handy im Sand, gelangen die feinen Körner zwar nicht unbedingt ins Innere des Gerätes, können sich aber in der Tastatur und den Steckverbindungen festsetzen. Der Sand sollte daher mit einem feinen Pinsel entfernt werden.
Vorsicht am Meer
Handy und Wasser vertragen sich gar nicht. Schon durch die hohe Luftfeuchtigkeit in warmen Regionen können sich Tröpfchen bilden und bei einigen Geräten zu Fehlfunktionen oder einem Kurzschluss mit Totalausfall führen. Hat das Handy Wasser abbekommen, sollte der Akku entfernt werden, um einen Kurzschluss zu verhindern. Anschließend das Gerät vom Wasser befreien und ein paar Tage an der Luft trocken lassen, auf keinen Fall aber in der Sonne oder auf der Heizung. Meerwasser ist besonders tückisch. Die darin enthaltenen Mineralien und Kristalle können zur Korrosion führen und zusätzlich leitend wirken. Nach der ersten Hilfe - Akku rausnehmen und trocknen - sollte ein Fachmann das Gerät gründlich reinigen.

(Denise Bergfeld)

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