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Software AG muss bluten

Deutschlands zweitgrößter Softwareanbieter Software AG ist 2013 beim Umsatz unter die Milliarden-Marke gerutscht. Es läuft an diversen Stellen nicht (mehr) rund.

28.01.2014, 10:01 Uhr (Quelle: DPA)
Arbeitsplatz© Brad / Fotolia.com

Deutschlands zweitgrößter Softwareanbieter Software AG ist 2013 beim Umsatz unter die Milliarden-Marke gerutscht. Aufgrund reduzierter Erlöse im Consulting-Geschäft sank der Umsatz auf 972,7 Millionen Euro, wie das Darmstädter Unternehmen am Dienstag mitteilte. 2012 lag der Umsatz noch bei 1,05 Milliarden Euro. Auch Belastungen durch Währungseffekte seien außergewöhnlich hoch gewesen, hieß es.

EBIT geht zurück

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) nahm auf nach 248,3 Milliarden Euro vor einem Jahr auf nun 205,5 Millionen Euro ab. Hier hätten sich zusätzliche Aufwendungen für Vertrieb und Marketing in Höhe von 53 Millionen Euro bemerkbar gemacht.

Trotz eines starken vierten Quartals konnte die Software AG nicht alle ihre Prognosen für das Gesamtjahr erreichen. In der wichtigen Geschäftsprozesse-Sparte BPE wurde währungsbereinigt ein Umsatz-Plus von 15 Prozent erzielt. Angepeilt worden war eine Zunahme zwischen 16 bis 22 Prozent. Die Erlöse im traditionellen Geschäft mit Datenbanken (ETS) gingen um acht Prozent zurück. Hier war mit einem Minus zwischen vier bis neun Prozent gerechnet worden.

Ende 2013 beschäftigte der Konzern 5.238 (im Vorjahr: 5.419) Mitarbeiter, davon 1.711 (1.768) in Deutschland.

(Hayo Lücke)

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