Vernetzt

Social Media im Job: Fingerspitzengefühl gefragt

Die Nutzung von Social Media kann kompliziert werden, wenn es um den Arbeitgeber geht: Sollte man mit seinem Chef auf Facebook befreundet sein oder kommt die Anfrage eher nicht gut an? Hierbei spielen Branche und Plattform selbst eine Rolle.

Melanie Zecher, 24.07.2017, 14:46 Uhr (Quelle: DPA)
Social Media© Andres Rodriguez / Fotolia.com

Hamburg – Soll ich meiner Chefin eine Freundschaftsanfrage schicken? Oder ihr auf Twitter folgen? Die Antwort auf solche Fragen hängt auch von der Branche ab, sagt Karriereberaterin Svenja Hofert aus Hamburg. "Da gibt es schon Unterschiede, je nachdem ob es da noch viel Hierarchiedenken gibt oder ob das weitestgehend aufgelöst ist." Im zweiten Fall ist eine Freundschaftsanfrage im Netz in aller Regel kein Problem. Bei einem konservativen Arbeitgeber kann das aber als unpassend gelten - ähnlich wie wenn der Mitarbeiter dem Chef das "Du" anbietet.

Social Media: Private und berufliche Nutzung

Gerade neue Mitarbeiter brauchen dann etwas Fingerspitzengefühl beim Vernetzen im neuen Betrieb. Denn auch die Plattform spielt dabei eine Rolle: Für Instagram gelten andere Regeln als für Xing oder Linkedin. "Bei den reinen Business-Netzwerken ist das meistens selbstverständlich", sagt Hofert. "Wird es privater, sollte man genauer hinschauen." Oft sei gut zu erkennen, welche Netzwerke Chefs oder Kollegen eher privat nutzen - beispielsweise an der Art der Posts und der Zahl der Follower oder Freunde.

Kommentieren Forum

Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert. Schreiben Sie uns Ihre Meinung!

Zum Seitenanfang