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SMS aus dem Grab?: Familie bekommt vermeintlich Kurznachricht von toter Oma

Schock für eine Familie aus England: Drei Jahre nach dem Tod der zu Lebzeiten SMS-begeisterten Großmutter erreichte eine Kurznachricht von der Handynummer der Oma nun die Familie. Das Handy war bei der Beerdigung mit in den Sarg gelegt worden.

17.10.2014, 00:01 Uhr (Quelle: DPA)
Handy Telefonat© Yuri Arcurs / Fotolia.com

Eine junge Frau in England hat von der Nummer ihrer Oma eine SMS bekommen - drei Jahre, nachdem die Großmutter samt Handy begraben wurde.

O2 entschuldigt sich bei der Familie

"Ich passe auf euch auf, und es wird alles besser werden", stand in der Nachricht. "Mir wurde schlecht, als ich das gelesen habe", erzählte die 22-Jährige der Lokalzeitung "Shields Gazette". Um mit ihrer Trauer klar zu kommen, hatte sie immer wieder - wie früher - SMS an die Nummer der toten Oma geschrieben, aber nicht mit einer Antwort gerechnet. Die Oma hatte zu Lebzeiten gern SMS geschickt und war deshalb mitsamt Telefon bestattet worden.

Ihr Onkel rief schließlich die Nummer an. Die Lösung des Rätsels: Mobilfunkanbieter o2 hatte die Nummer in einen großen Pool freier Handynummern zurückgegeben. Ein anderer Anbieter hatte sie einem Mann zugeteilt, der die Oma-SMS für einen Witz seiner Freunde hielt und darauf antwortete. Ein o2-Sprecher sagte am Mittwoch, das Unternehmen habe sich bei der Familie entschuldigt. Man hätte der Familie sagen müssen, was mit der Nummer der Oma geschehen würde.

(Jörg Schamberg)

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