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Smartphone-Dienste: Kalender wichtig, Video-Downloads entbehrlich

E-Plus hat in seiner Studie "Mobilfunkmonitor 2012" auch nach überflüssigen Diensten auf Smartphone oder Handy gefragt. Unbeliebt waren Video-Downloads, aber auch Musik-Streaming und VoIP.

13.01.2013, 12:01 Uhr
Handy Telefonat© Yuri Arcurs / Fotolia.com

Im Mobilfunkmonitor 2012 hat E-Plus nicht nur die Zufriedenheit der Mobilfunknutzer nach Netzanbietern gestaffelt untersucht, sondern auch nach den überflüssigsten Smartphone- und Handy-Diensten gefragt. Auf dem ersten Platz: Video-Downloads.

Videokamera wichtiger als Video-Downloads

84 Prozent der befragten Mobilfunkkunden halten der von E-Plus in Auftrag gegebenen Studie zufolge das Herunterladen von Videos per Smartphone für verzichtbar. Auch ein Download und sogar das Streamen von Musikdateien, wie es die zahlreichen Online-Musik-Anbieter wie Napster, simfy oder Spotify via Abonnement ermöglichen, halten 75 Prozent für überflüssig. 82 Prozent können zudem nichts mit Sprachaufzeichnungen anfangen und 78 Prozent lassen VoIP-Apps links liegen. Noch deutlicher fallen die Zahlen bei Besitzern klassischer Handys aus, die derartige Funktion jeweils zu einem Anteil von rund 85 bis 92 Prozent abblitzen lassen.

Spielen ist der Smartphone-Kundschaft offenbar wichtiger. Mit einer Ablehnungsquote von 70 Prozent steht immerhin fast jeder Dritte hinter dem mobilen Daddeln. Knapp dahinter folgt die Radionutzung, die 69 Prozent verschmerzen könnten. Während SMS gerne durch Messaging-Dienste wie WhatsApp ersetzt werden, hat es auch die MMS nicht leicht. 67 Prozent halten die Funktion für verzichtbar. Ohne Facebook und Twitter kämen 63 Prozent der Befragten aus, ohne mobile Navigation nur 56 Prozent.

Im Mittelfeld liegen laut E-Plus die Videokamera, Apps im Allgemeinen und Tools wie Kalender und Wecker, die im Schnitt nur etwa jeder Zweite aufgeben könnte. Doch in diesem Bereich stellte der Netzbetreiber Abweichungen bei den verschiedenen Altersgruppen fest. So waren die Organisationsfunktionen für mehr als 70 Prozent der Personen über 60 Jahren zu entbehren, während aus der Gruppe der 14- bis 29-Jährigen nur knapp 30 Prozent ohne Alarm & Co. auskommen würden. Noch deutlicher ist der Unterschied bei der SMS mit Zurückweisungsquoten von etwa 50 beziehungsweise 10 Prozent.

(Saskia Brintrup)

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