Heizkosten sparen

Smarte Heizungs-Thermostate: Eigenes WLAN erschwert Datenklau

Vorsicht ist angebracht bei der Nutzung smarter Thermostate. Denn mit dem offenen Internet und dem üblichen WLAN-Zugang des Haushalts sollten sie nicht verbunden werden. Doch die eigenen Daten lassen sich schützen.

Jörg Schamberg, 03.01.2020, 13:47 Uhr (Quelle: DPA)
Smart HomeSmarte Thermostate lassen sich etwa per Smartphone-App steuern.© stockWERK / Fotolia.com

Smarte Thermostate an Heizkörpern lassen sich über ein Smartphone oder Tablet steuern. Dafür brauchen sie Anschluss ans Internet. Der Tüv Rheinland rät, die Thermostate nicht in das übliche WLAN des Haushaltes einzubinden, sondern für sie ein eigenes Funknetzwerk einzurichten.

Gäste-WLAN einrichten

Die Internet-Experten raten zur Nutzung eines Gäste-WLANs mit eingeschränkten Rechten. Dadurch haben die Thermostate keine Verbindung zu Computern und Tablets des Haushaltes, auf denen persönliche Daten gespeichert sind - was diese wiederum besser vor möglichen Hackerangriffen schützt. Außerdem sollte die Steuerungsapp für die Thermostate ein sicheres Passwort haben.

Auf Weitergabe von Daten achten

Damit die smarten Thermostate selbst keine personenbezogenen Daten wie die eingestellte Lieblingstemperatur an ihren Hersteller oder sonstige Auswerter ausliefern, sollte man beim Kauf der Produkte auf deren Datenschutzerklärung achten. Passagen mit Begriffe wie Dritte, Dienstleister, Angebot oder Werbung beziehen sich unter Umständen auf die Weitergabe sensibler personenbezogener Daten.

Mit smarten Thermostaten Heizkosten sparen

Smarte Thermostate arbeiten selbstständiger als mechanische Thermostate - und helfen dabei, Heizkosten zu sparen. Sie reagieren zum Beispiel auf geöffnete Fenster und regeln automatisch die Temperatur während des Lüftens herunter. Außerdem können sie die Temperatur in Abwesenheit der Bewohner steuern. Und sie lassen sich aus der Ferne über ein Smartphone und Tablet regulieren.

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