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smart2talk: VoIP per Java-Applikation aufs Handy

VoIP ohne Internet bietet der neue Service smart2talk. Eine Java-Applikation, die auf dem Handy installiert wird, soll immer für günstige Telefonate sorgen.

17.07.2006, 14:47 Uhr
Paar mit Laptop© Syda Productions / Fotolia.com

Die Nutzungsmöglichkeiten für VoIP sind vielseitig: mit oder ohne VoIP-Hardware oder auch direkt am Rechner per Softphone. Aber auch Internet-Telefonie ganz ohne Internet gibt’s: webaktivierte Telefonie heißt das bei Jajah, bei nikotel handelt es sich dabei um Callnow!. Von der Berliner AtelPlus Kommunikationssysteme GmbH kommt jetzt ein weiteres Produkt dieser Kategorie. Mit smart2talk können VoIP-Tarife direkt vom Handy aus genutzt werden. Außerdem steht eine Online-Eingabemaske zur Verfügung, um Anrufe zwischen vorgegebenen Anschlüssen auszulösen.
Software sorgt für Verbindung
Anders als bei Callthrough- oder Callback-Diensten, erhält der smart2talk-Kunde über eine eigens entwickelte Software Zugang zum Service. "smart2talk-JAVA" wird per Internet auf dem Handy installiert und kann dann vor jedem Gespräch aktiviert werden. Die gewünschte Rufnummer wird wie gewohnt gewählt, während die Software im Hintergrund arbeitet und die Verbindung über den jeweils günstigsten Tarif herstellt. Für die Nutzung wird – über die anfallenden Minutenpreise hinaus – eine einmalige Lizenzgebühr in Höhe von 29,95 Euro fällig. Die ersten zwei Wochen kann die Software jedoch kostenlos getestet werden, erst mit dem anschließenden Kauf werden auch die Lizenzkosten in Rechnung gestellt. Monatlicher Mindestumsatz, Grundgebühr oder Vertragslaufzeit fallen hingegen nicht an. Die Abrechnung der anfallenden Kosten erfolgt über ein vorab aufgeladenes Guthabenkonto beim Anbieter.
Per Web Anrufe auslösen
Zusätzlich findet sich auf der smart2talk-Website eine Eingabemaske, über die Anrufe zwischen klassischen Anschlüssen im In- und Ausland ausgelöst werden können. Dazu geben registrierte Nutzer die gewünschte Rufnummer ein, von der aus sie telefonieren wollen sowie die Nummer des Zielanschlusses. Dabei können sowohl Handy- wie Festnetznummern verwendet werden. Die jeweiligen Gesprächsgebühren werden nach der Eingabe direkt angezeigt. Auch hier gibt es eine kleine Testphase: zum Ausprobieren können drei Minuten ins deutsche Festnetz telefoniert werden.
Für die Spielkinder unter den Telefon-Fans gibt’s bei smart2talk noch etwas Besonderes: Der Service bietet eine Auswahl von Hintergrundmusik und Geräuschen, die während des Telefonats eingespielt werden können. Möchteger-Businessmänner können sich beispielsweise Flughafengeräusche in die Leitung zaubern und wer sich gern beim Telefonat kurz hält, kann sich von seiner "Mama" im Hintergrund zum Essen rufen lassen. Dazu können registrierte Kunden jeweils für ein Telefonat den gewünschten Sound auswählen. Die Geräuschkulisse wird allerdings mit 19 Cent pro Minute zusätzlich berechnet.

(Aleksandra Leon)

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