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SLI trifft Pentium: Nvidia mit neuem nForce

Zocker aufgepasst: Der nForce 4-Chipsatz ist jetzt auch als intel-edition erhältlich.

10.03.2005, 16:32 Uhr
CeBIT© CeBIT

Eigentlich sollte die Pressekonferenz von Nvidia bereits um 14 Uhr starten, es wurde dann jedoch 15 Uhr. Woran es lag, wurde nicht gesagt. Vielleicht an der Verspätung der geladenen Pro-Gamer des mouseSports-Teams?
nForce 4 goes intel
Die Konferenz startete mit einem animierten Video, das die Grafikpower der neuesten Grafikkartengeneration von Nvidia demonstrieren sollte. Und doch stand die Veranstaltung nicht im Zeichen der auf der Messe präsentierten neuen GeForce-Grafikkarten (GeForce 6800 Ultra mit 512 MB DDRRAM und GeForce 6200 AGP), sondern widmete sich der neuen nForce-Produktreihe für intel-Systeme.
SLI + P4
Nach einem kurzen Überblick über die Absatzzahlen des letzten Jahres wurde man konkreter. In Kürze wird Nvidia auch intel-CPUs mit nForce-Chipsätzen versorgen. Mit dem neuen nForce 4 SLI intel edition ist es möglich, zwei GeForce-GPUs in einem Rechner zu betreiben. Diese schon vor Jahren von 3DFX entwickelte Technik sorgt für ein großes Plus an Mehrleistung. Auf Grund des hohen Preises ist die Dual-GPU-Lösung jedoch nur etwas für eingefleischte Gamer. Neben dieser Option versorgt der neue Chip PC-Enthusiasten mit drei weiteren Merkmalen. Das in den Chip integrierte nTune-System ermöglicht es, die CPU vom Desktop aus zu konfigurieren. Nach einem Neustart stehen die geänderten Leistungsmerkmale dann zur Verfügung.
MediaShield schützt Daten
Ebenfalls neu ist das MediaShield, das beim Einbau einer zweiten Festplatte automatisch gestartet wird. Das Tool lässt es zu, wichtige Daten zu markieren und diese auf die neue HDD spiegeln zu lassen. Auch der gesamte Datenbestand kann gesichert werden. So wird die Gefahr eines Datencrashs minimiert.
Neuer Krisenstab
Das dritte und wohl interessanteste Feature des neuen nForce-Chipsatzes dürfte das neuartige Krisenmanagement sein. Wird beispielsweise eine Festplatte während des Betriebes vom IDE-Slot getrennt, läuft das System ohne Unterbrechungen weiter. Ein Überwachungstool zeigt dem Nutzer dennoch an, dass ein Fehler vorliegt.

(Michael Müller)

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