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Skype zieht eBay in die roten Zahlen

Ohne Skype sieht es allerdings rosiger aus: Ohne Sonderbelastungen weist eBay einen Gewinn von 564 Millionen Dollar im dritten Quartal aus - mehr als Analysten im Vorfeld erwartet hatten.

18.10.2007, 11:54 Uhr
Sky © Sky Deutschland

Das Internetunternehmen eBay ist im dritten Quartal 2007 in die roten Zahlen gerutscht. Schuld daran ist nach Angaben des Konzerns vom Mittwoch die Übernahme des Internettelefoniedienstes Skype, den eBay 2005 für 2,6 Milliarden Dollar (1,83 Milliarden Euro) gekauft hatte.
Alles rosig - ohne Skype
Ebay hatte vor einigen Wochen entschieden, den Wert von Skype in seinen Büchern um knapp 1,4 Milliarden Dollar zu senken. Daher wies das Unternehmen einen Verlust von 935 Millionen Dollar (knapp 656 Millionen Euro) aus.
Deutlich gestiegen ist der Umsatz: Hier verbuchte eBay von Juli bis September einen Zuwachs um 30 Prozent auf knapp 1,9 Milliarden Dollar. Hierzu trug vor allem der Bezahldienst PayPal bei, mit dem Kunden ihre im Internet erstandenen Waren sicher bezahlen können. Der Quartalsumsatz des Dienstes insgesamt stieg um 35 Prozent, bei Geschäftskunden sogar um 61 Prozent. Das Herzstück von eBay, der so genannte Marktplatz, verzeichnete - trotz leicht zurückgehender Zahlen bei den eingestellten Artikeln - ein Umsatzplus von 26 Prozent auf 1,3 Milliarden Dollar.

(Hayo Lücke)

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