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Skype bietet "Quasi-Callthrough" für unterwegs

Wer den Tarif Skype Pro des VoIP-Anbieters nutzt, kann jetzt eine eigene Rufnummer erhalten, mit der sich auch mit dem Handy von unterwegs bares Geld sparen lässt.

12.06.2007, 12:31 Uhr
Sky © Sky Deutschland

VoIP-Anbieter Skype hat sich etwas Neues einfallen lassen: Kunden, die viel unterwegs sind, sollen künftig auch über das Handy mit ihrem Tarif telefonieren können. Dafür bietet das Unternehmen Kunden mit Skype Pro jetzt ein neues Feature an. Auf Wunsch erhalten sie mit Skype To Go eine lokale Rufnummer, über die sie sich mobil einwählen und per Skype verbunden werden können.
Fast Callthrough
Das System funktioniert ähnlich, wie bereits bekannte Callthrough-Angebote: Der Skype Pro Nutzer bestellt seine persönliche Skype To Go Rufnummer aus seinem lokalen Netz, in dem er sich aufhält. Je nach Mobilfunkvertrag können die Verbindungen zu dieser Rufnummer sogar kostenlos sein, wenn das entsprechende Netz beispielsweise durch eine Flatrate abgedeckt ist.
Im Gegensatz zu tatsächlichen Callthrough-Angeboten, dient diese Rufnummer jedoch nur dazu, einen vorher festgelegten Kontakt zu erreichen. Es können also darüber nicht beliebige Anschlüsse angerufen werden, sondern eine Skype To Go Rufnummer gilt immer nur für einen Kontakt.
Skype Pro ist Voraussetzung
Ein Beispiel: Ein Däne macht gerade in Australien Urlaub und möchte von dort nach Hause telefonieren. Er besorgt sich also eine Skype To Go Rufnummer aus Australien und ordnet sie dem Kontakt in Dänemark zu. Wählt er nun diese Nummer, wird er zu Skype-Konditionen mit dem gewünschten Anschluss in Dänemark verbunden. Dabei fallen dann die Minutenpreise für die Skype-Verbindung zur australischen Rufnummer einerseits und zum Anschluss in Dänemark andererseits an, die Gebühren werden also jeweils für beide Strecken fällig. Bedingung für die Nutzung von Skype To Go ist, dass Skype Pro abonniert wurde. Der Tarif kostet zwei Euro im Monat. Dafür werden Telefonate dann einmalig pro Verbindung abgerechnet. Skype To Go ist jedoch bislang nur in Australien, Dänemark, Estland, Finnland, Hongkong, Japan, Polen, Schweden, Großbritannien und den USA verfügbar.

(Aleksandra Leon)

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