Verhandlungen mit Discovery

Sky: Bald keine Bundesliga-Spiele mehr am Freitagabend?

Es bleibt bis zur letzten Minute spannend im Verhandlungspoker zwischen Sky Deutschland und Discovery Networks. Wird bis zum 31. Januar um Mitternacht keine Einigung gefunden, droht Discovery mit dem Aus seiner vier Sender bei Sky.

Jörg Schamberg, 31.01.2017, 14:46 Uhr (Quelle: DPA)
Fernbedienung© Christopher Dodge / Fotolia.com

München - Die künftige Live-Übertragung der Freitags-Bundesliga-Spiele beim Abosender Sky Deutschland (www.sky.de Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
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) steht auf der Kippe. Der Poker zwischen Sky und Discovery Networks über die Verlängerung ihrer Verträge ist am Dienstag in die letzte Runde gegangen. Kommt es bis Mitternacht zu keiner Einigung, können die Sky-Zuschauer drei Eurosport-Sender und den Doku-Kanal Discovery Channel voraussichtlich ab Mittwoch nicht mehr sehen. Discovery besitzt die Rechte für die Ausstrahlung der Freitagsspiele der Fußball-Bundesliga ab der kommenden Saison.

Einigung in letzter Minute?

Sky Deutschland wollte sich zu den laufenden Verhandlungen und möglichen Konsequenzen nicht äußern. Eine Discovery-Sprecherin äußerte sich vorsichtig optimistisch, dass es in letzter Minute noch zu einer Einigung kommt. Sky Deutschland sei seit über 20 Jahren ein wichtiger Partner. Discovery-Sender seien in Deutschland aber auch in den Netzen von Telekom, Vodafone oder Unitymedia zu sehen.

Unterschiedliche Preisvorstellungen von Sky und Discovery in Großbritannien

Die Verhandlungen laufen parallel auch in Großbritannien, wo die beiden Medienkonzerne über die weitere Ausstrahlung von 12 Discovery-Sendern auf Sky reden. Britischen Medien zufolge lagen die Preisvorstellungen extrem weit auseinander, ein Angebot von einigen hundert Millionen Pfund von Sky könnte demnach einer Forderung von annähernd einer Milliarde gegenüberstehen.

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