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Sky auf Erfolgskurs: Erstmals mehr als vier Millionen Abonnenten

Der Münchener Pay-TV-Anbieter Sky hat im zweiten Quartal 2014/15 erstmals die Zahl von mehr als vier Millionen Abonnenten geknackt. Zudem verzeichnete Sky die niedrigste Kündigungsquote in seiner Unternehmensgeschichte.

04.02.2015, 13:01 Uhr
Sky © Sky Deutschland

Der Münchener Pay-TV-Anbieter Sky ist weiter auf Erfolgskurs. Am Mittwoch gab der Bezahlsender die vorläufigen Zahlen für das zweite Quartal von Anfang Oktober bis Ende Dezember 2014 bekannt. Demnach verzeichnete Sky Deutschland das stärkste Kundenwachstum in seiner Unternehmensgeschichte, die Zahl der direkten Abonnenten kletterte innerhalb von zwölf Monaten um 456.000 auf 4,12 Millionen. "Mit mittlerweile über vier Millionen Abonnenten sind wir in Bereiche vorgestoßen, von denen viele gedacht haben, dass wir sie niemals erreichen würden", erklärte Sky Deutschland-Chef Brian Sullivan.

Nettozuwachs von 214.000 direkten Sky-Abonnenten

Alleine im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2014/15 konnte Sky einen Nettozuwachs von 214.000 Abonnenten verbuchen – ein Plus von 55 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Anzahl der Zweijahresverträge lag im zweiten Quartal bereits bei 79 Prozent der neuen Abonnements. Die Zahl der Sky Premium-HD-Kunden legte um 407.000 auf 2,43 Millionen zu. Somit können 59 Prozent der Sky-Kunden auf das HD-Angebot von Sky zugreifen, das aktuell bis zu 94 HD-Sender umfasst.

Bis Ende Dezember nahm die Zahl der Kunden, die den Sky+ Festplattenrekorder nutzen, um 514.000 auf 1,99 Millionen zu. Das mobile Angebot Sky Go wird ebenfalls gut von den Kunden angenommen: Die Zahl der Kunden-Logins lag im zweiten Quartal bei 36,8 Millionen. Gegenüber dem Vorjahr ist das ein Anstieg um 87 Prozent.

Niedrigste Kündigungsquote

"Wir haben neue, bahnbrechende Produktinnovationen wie Sky Online, Sky On Demand sowie Sky Go für Android-Geräte auf den Markt gebracht, erweiterte Vereinbarungen mit wichtigen Rechteinhabern abgeschlossen und mehrere Preise für unseren herausragenden Kundenservice erhalten. Unsere Kunden honorierten das mit der niedrigsten Kündigungsquote in der Unternehmensgeschichte", so Brian Sullivan. Die rollierende Zwölf-Monats-Kündigungsquote ist auf 8,2 Prozent gesunken.

Das Kundenwachstum wirkte sich auch positiv auf die Finanzzahlen aus. Die Einnahmen aus Abonnements stiegen im zweiten Quartal um 9 Prozent auf 407 Millionen Euro an. Insgesamt lag der Gesamtumsatz im Zeitraum von Oktober bis Dezember 2014 bei 451 Millionen Euro. Der durchschnittliche Umsatz pro Kunde (ARPU) ging jedoch von 34,56 Euro im Vorjahr auf 33,76 Euro im vergangenen Quartal zurück. Das EBITDA, das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen, stieg im zweiten Quartal um 41 Millionen Euro von -37 Millionen Euro im Vorjahr auf 3,5 Millionen Euro im zweiten Quartal. Nach Abzug der Steuern blieb im zweiten Quartal ein Ergebnis von -37,1 Millionen Euro nach -80,4 Millionen Euro im Vorjahr.

(Jörg Schamberg)

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