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Skiff: E-Book-Reader mit biegsamem Display

Das New Yorker Unternehmen Skiff setzt neue Maßstäbe für Lesegeräte: Das größte Display, das flachste Design und erstmals flexible Stahlfolie statt Glas.

06.01.2010, 15:23 Uhr
Arbeitsplatz© Brad / Fotolia.com

Im Herbst des vergangenen Jahres prophezeiten Marktforscher den nahen Durchbruch der E-Books. Immer neue Modelle drängen auf den Markt. Das Kindle von Amazon mauserte sich zum Verkaufsrenner, ab dem 19. Januar ist das mit einem größeren Display aufwartende Kindle DX auch in Deutschland verfügbar. Auch E-Book-Reader wie der PRS-600 von Sony oder Txtr aus Berlin buhlen um Käufer. Auf der in dieser Woche startenden internationalen Elektronik-Messe CES stellt ein weiterer Konkurrent einen innovativen E-Book-Reader vor.
11,5 Zoll großer Touchscreen
Skiff, ein auf E-Reading und Werbung spezialisiertes New Yorker Unternehmen, wird auf der Messe in Las Vegas den Skiff Reader präsentieren, der gleich mehrere Bestmarken für sich verbuchen will. Der E-Book-Reader bietet mit einer Bildschirmdiagonale von 11,5 Zoll das größte derzeit verfügbare E-Paper Touchscreen-Display. Dabei ist das Lesegerät nur rund sechs Millimeter flach und bringt etwas mehr als 450 Gramm auf die Waage.
Display erstmals aus biegsamer Stahlfolie statt Glas
Eine Besonderheit hebt den Skiff-Reader von den Geräten der Konkurrenz ab. Das Display sei dank der erstmals in einem Lesegerät eingesetzten neuen E-Paper-Technologie Metal Foil von LG erheblich widerstandsfähiger und ließe sich sogar biegen. Statt Glas wird eine nichtrostende Stahlfolie verwendet. Der E-Book-Reader soll zudem bei durchschnittlicher Nutzung erst nach über einer Woche erneut aufgeladen werden müssen.
Skiff-Reader unterstützt UMTS und WLAN
Aktuell liefere außerdem kein Gerät eine höhere Bildschirmauflösung: Der Skiff-Reader schafft 1200x1600 Bildpunkte (UXGA) und wurde zum Lesen von Zeitungen, Zeitschriften und Büchern optimiert. Auch eigene Dokumente lassen sich auf dem Reader betrachten. Neuer Lesestoff lässt sich im Skiff Online-Store erwerben und sowohl per WLAN oder aber auch per UMTS auf den Skiff-Reader laden. Hierzu hat das Unternehmen für die USA eine mehrjährige Kooperationsvereinbarung mit dem US-Telekommunikationsunternehmen Sprint Nextel unterzeichnet. Außerdem soll das Lesegerät noch in diesem Jahr auch in den mehr als 1.000 Sprint-Shops in den USA erhältlich sein. Einzelheiten zu Verfügbarkeit und Preisen will Skiff erst zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgeben.

(Jörg Schamberg)

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