Handys

Siemens SL75: Verführerische Eleganz

Neuer Handy-Slider mit 1,3 Megapixel-Kamera erinnert an einen von Wasser geschliffenen Kieselstein.

30.06.2005, 16:13 Uhr
SMS© TristanBM / Fotolia.com

Auch wenn es nach der Übernahme durch BenQ bald keine reinen Siemens-Handys mehr geben wird, zündet der Münchener Konzern zum Abschluss nochmal ein kleines Produktfeuerwerk. Im Verlaufe des dritten Quartals soll es mit dem SL75 ein neues Design-Handy geben, das in der Handyoberklasse mitmischen soll.
Sehr elegant
Das 92 mal 48 mal 23 Millimeter kleine und nur 99 Gramm schwere Triband-Gerät soll in erster Linie durch sein elegantes Design überzeugen. Dank angerundeter Kanten erinnert es mit viel Phantasie auch dank der integrierten Antenne an einen von Wasser geschliffenen Kieselstein. Integriert wurde unter anderem eine 1,3 Megapixel-Kamera, die über eine an der Seite angebrachte Kamerataste bedient werden kann. Zur Verfügung steht in diesem Zusammenhang auch eine Videofunktion, ein fünffacher Digitalzoom und ein LED-Blitz.
Alle Aufnahmen, egal ob Video oder Foto, können auf dem 132 mal 176 Pixel großen transflektiven TFT-Display betrachtet werden. Es ist mit 132 mal 176 Pixeln Auflösung vergleichsweise groß und kann 262.000 Farben darstellen. Erfreulich ist auch der große interne Speicher von 52 Megabyte. Neben einem USB-Anschluss kann der Nutzer zur Datenübertragung auch auf Bluetooth zählen. Zur Internetnutzung stehen WAP 2.0, GPRS der Klasse 10 und EDGE zur Verfügung, auch auf einen E-Mail-Client muss nicht verzichtet werden.
Auch die Unterhaltung soll unterwegs nicht zu kurz kommen. So wurde auch ein Musikplayer integriert, der neben MP3- auch AAC-Dateien wiedergeben kann. Bei eingehenden Anrufen besteht zudem die Möglichkeit, dass nicht nur die Rufnummer im Display angezeigt wird, sondern auch ein kleines Video.
Kein Schnäppchen
Voraussichtlich im dritten Quartal soll das SL75 in den Farben Schwarz und Silber in den Handel kommen. Ab Dezember soll zudem ein - passend zur Jahreszeit – weißes Modell angeboten werden. Die Gesprächszeit liegt bei bis zu fünf Stunden, die Bereitschaftszeit bei bis zu zwölf Tagen.

(Hayo Lücke)

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