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Siemens hilft BenQ Mobile-Opfern

Über eine "Job-Messe" sollen betroffene BenQ Mobile-Mitarbeiter für offene Stellen innerhalb des Siemens-Konzerns begeistert werden. Insgesamt sind 2.500 Stellen bei Siemens nicht besetzt.

19.03.2007, 12:02 Uhr
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Siemens hat rund 1.100 ehemalige Mitarbeiter des in Insolvenz gegangenen Handy-Herstellers BenQ im niederrheinischen Kamp-Lintfort zu einer "Job-Messe" eingeladen. Vertreter von sieben Bereichen des Münchner Technologieunternehmens würden bei der Veranstaltung am Mittwoch freie Stellen des Konzerns vorstellen und Bewerbungen annehmen, teilte das Unternehmen heute mit.
Siemens besetzt Stellen neu
Derzeit gebe es bei Siemens 2.500 offene Stellen. Siemens bietet ehemaligen BenQ-Mitarbeitern seit Mitte Oktober vergangenen Jahres Stellen an. Bisher seien 220 Mitarbeiter im Konzern vermittelt worden.
Über BenQ Mobile war zu Jahresbeginn das Insolvenzverfahren eröffnet worden, nachdem der Insolvenzverwalter monatelang vergeblich nach einem Investor gesucht hatte. Von der Insolvenz betroffen waren rund 3000 Beschäftigte, von denen zuletzt noch ein Drittel an den Standorten München, Kamp-Lintfort und Bocholt gearbeitet hatte.

(Hayo Lücke)

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