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Sexpartner gesucht: 17 Prozent der E-Plus-Kunden greifen zum Handy

Gelegenheit macht Diebe - oder Fremdgeher. Der Mobilfunker E-Plus hat 1.500 Smartphone-Besitzer befragt, ob das Gerät ihre Liebesleben beeinflusst - insbesondere, ob sie das Handy nutzen, um fremdzugehen.

28.08.2014, 11:00 Uhr
Smartphone© goodluz / Fotolia.com

Gelegenheit macht Diebe - oder Fremdgeher. Der Mobilfunker E-Plus hat 1.500 Smartphone-Besitzer befragt, ob das Gerät ihre Liebesleben beeinflusst - insbesondere, ob sie das Handy nutzen, um fremdzugehen.

Anbahnung über Facebook, Xing und WhatsApp

Früher musste sich jemand, der auf der Suche nach einem neuen Partner war, umschauen - auf der Arbeit, im Verein oder in der Disco. Das war ein sehr begrenzter Raum, und dort waren immer dieselben Leute. Online-Dating änderte das. Man kam in Kontakt mit Menschen, denen man sonst nie begegnet wäre. Und die waren ebenfalls auf der Suche waren.

Mit dem Smartphone in der Tasche ändert sich wieder etwas. Fast 27 Prozent aller festen Beziehungen entstehen unter Smartphone-Nutzern heutzutage über Social Media-Plattformen wie Facebook, Xing oder WhatsApp – entweder aktiv und absichtlich (14 Prozent) oder mehr zufällig (13 Prozent). Bei elf Prozent hat sich zwar bisher noch nicht der gewünschte Erfolg eingestellt, aber wenn es so käme, fänden sie es okay.

17 Prozent haben versucht fremdzugehen - jede zehnte Frau würde sich verführen lassen

Die unter 29-Jährigen präsentieren sich als besonders ausgeschlossen, wenn es darum geht, über die sozialen, mobilen Medien einen Partner oder eine Partnerin kennenzulernen. 39 Prozent haben bereits Erfahrung damit oder können sich diesen Weg der Partnersuche vorstellen.

17 Prozent haben über diesen Weg bereits mindestens einmal den Kontakt aus sexuellen Gründen aufgenommen. Sieben Prozent waren dabei allerdings nicht besonders erfolgreich, mehr als fünf Prozent haben über diesen Weg eine neue Liebe fürs Leben gefunden. Weitere vier Prozent nutzen die einschlägigen Apps, wenn sie dazu in Stimmung sind.

Unabhängig von Alter und Geschlecht sind annähernd 18 Prozent aller deutschen Männer und Frauen bereit, ein sexuelles Abenteuer via Internet einzugehen. Während jeder vierte deutsche Mann mit einem attraktiven Facebook- oder WhatsApp-Kontakt fremdgehen würde, ist nur jede zehnte Frau bereit, sich über die sozialen Medien zum Fremdgehen verführen zu lassen. Das klingt nach "typisch Mann", doch erst jeder Zwölfte hat es tatsächlich schon getan.

Nicht nur beim Geschlecht, auch unter den unterschiedlichen Altersgruppen gibt es den "feinen" Unterschied. Während 21 Prozent der Smartphone-Nutzer bis 29 Jahre zu einem Seitensprung bereit sind, sind es bei den Mid-Agern (30 bis 49 Jahre) noch 18 Prozent, bei den über 50-Jährigen allerdings nur noch elf Prozent.

79 Prozent würden nicht fremdgehen

Ein deutliches "Nein" zum Fremdgehen per Smartphone geben 79 Prozent zu Protokoll, unabhängig von Alter und Geschlecht. Hier ist unter anderem die glückliche Beziehung oder Ehe der Hinderungsgrund Nummer eins.

Für die Online-Studie der E-Plus-Gruppe wurden 1.504 Mobilfunkkunden im März 2014 befragt. Das Ergebnis ist nicht repräsentativ.

(Peter Giesecke)

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