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Seltene Erden: WTO fordert Ende chinesischer Exportbeschränkungen

Mit den Exportbeschränkungen für seltene Erden verstößt China laut Welthandelsorganisation (WTO) gegen Regeln des freien Welthandels. Für solche Exportbeschränkungen fehle jegliche rechtliche Grundlage, stellte die WTO am Mittwoch in Genf fest.

31.03.2014, 00:01 Uhr (Quelle: DPA)
Arbeitsplatz© Brad / Fotolia.com

Mit den Exportbeschränkungen für seltene Erden verstößt China laut Welthandelsorganisation (WTO) gegen Regeln des freien Welthandels. Für solche Exportbeschränkungen fehle jegliche rechtliche Grundlage, stellte die WTO am Mittwoch in Genf fest.

Argument Umweltschutz

Die Organisation gab damit einer Klage der Europäischen Union, der USA und Japans Recht. Aus China kommen über 90 Prozent der seltenen Erden, die in Geräten wie Handys, Flachbildschirmen und Windkraftanlagen stecken. China hatte seine Beschränkungen damit begründet, dass es Natur und Ressourcen schonen wolle.

Die WTO widersprach dem klar, da die Rohstoffe dem chinesischen Binnenmarkt uneingeschränkt zur Verfügung stünden. China betonte in einer Reaktion, dass es seine Umweltpolitik im Einklang mit den Regeln der WTO sehe. Das Land wolle das Urteil, das innerhalb von 60 Tagen angefochten werden kann, zunächst analysieren.

(Christian Wolf)

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