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Seagate liefert neue Hochsicherheits-Festplatten

Die auf den neuen FDE-Festplatten von Seagate gespeicherten Daten sind durch AES-Verschlüsselung außerhalb des Systems unbrauchbar. Die neuen Harddiscs kommen mit bis zu einem Terabyte Speicher daher.

12.09.2007, 19:06 Uhr
Arbeitsplatz© Brad / Fotolia.com

Der Festplattenspezialist Seagate hat neue Harddiscs vorgestellt, die nicht mehr nur durch gigantische Kapazitäten punkten können. Auch die eingebauten Sicherheitsfunktionen sind innovativ.
AES-Verschlüsselung eingebaut
Mit der Barracuda-FDE (Full Disc Encryption) liefert Seagate die nach eigenen Angaben erste 3,5-Zoll-Festplatte, die mit Hilfe des AES-Verschlüsselungssystems die auf der Harddisc gespeicherten Daten außerhalb des Computers unlesbar macht. Um wieder auf die Platte zugreifen zu können, wird ein Pre-Boot-Passwort benötigt, das mit anderen Authentifizierungsstufen wie Smartcards oder Biometrie verstärkt werden kann.
Das FDE-System richtet sich weniger an den Heimnutzer, als vielmehr an Einrichtungen mit sehr hohem Sicherheitsstandard. Die Desktop-Modelle mit FDE werden mit Kapazitäten von bis zu einem Terabyte (TB) angeboten und erreichen 7200 Umdrehungen pro Minute (rpm).
Auch fürs Notebook
Für Notebooks hat Seagate bereits die zweite Generation von FDE-Harddiscs im Angebot. Die auf den Namen "Momentus 5400 FDE.4" getauften 2,5-Zoll-Festplatten werden mit bis zu 250 Gigabyte (GB) Speicherplatz und acht Megabyte Cache ausgeliefert und beherrschen dieselben Verschlüsselungseigenschaften, wie der große Desktop-Bruder. Wie der Name erahnen lässt, arbeiten die Notebookmodelle mit nur 5400 rpm - der Anschluss erfolgt über SATA. Durch die Implementierung eines Flüssigkeitslagermotors und der so genannten "QuietStep-Ramp-Load-Technologie" arbeitet die Momentus nach Angaben von Seagate praktisch geräuschlos. Seagate bietet auf alle Modelle fünf Jahre Garantie.

(Michael Müller)

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