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Scout24 prüft Verkauf des Partnerportals Friendscout

Die Scout24-Gruppe will sich auf die Bereiche Immobilien und Auto konzentrieren. Andere Portale wie FriendScout, FinanceScout und TravelScout sollen verkauft werden.

07.07.2014, 08:01 Uhr (Quelle: DPA)
Internet© Gina Sanders / Fotolia.com

Die Scout24-Gruppe mit ihren diversen Internet-Marktplätzen prüft einen Verkauf ihres Partnerportals Friendscout und weiterer Angebote. "Wir werden unsere Investitionen auf die Bereiche Immobilien und Auto konzentrieren", sagte der Chef des Münchner Unternehmens, Greg Ellis, dem "Handelsblatt" (Montag).

Telekom trennte sich von 70 Prozent der Scout-Anteile

Auch für die Marktplätze für Finanzen ("FinanceScout") und Reisen ("TravelScout") gebe es keine Garantie. Die Verkaufsüberlegungen gelten laut Ellis aber besonders für die Partnervermittlung. "Wenn es für Friendscout24 bessere Partner gibt, prüfen wir diese Option", sagte er. Branchenkreisen zufolge laufen bereits Gespräche.

Ende 2013 hatte die Deutsche Telekom 70 Prozent der Scout-Gruppe für 1,5 Milliarden Euro an den Finanzinvestor Hellman & Friedman abgegeben. Der jährliche Umsatz von Scout24 liegt bei etwa 300 Millionen Euro.

(Jörg Schamberg)

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