Security

Schwesig fördert Netzwerk gegen Kinderpornos im Internet

Das Bundesfamilienministerium finanziert des Netzwerk "Keine Grauzonen im Internet", das hilft, kinderpornografische Bilder von Websites zu entfernen.

17.11.2014, 14:31 Uhr (Quelle: DPA)
Laptop© Micha Bednarek / Fotolia.com

Im Kampf gegen Kinderpornografie unterstützt das Bundesfamilienministerium das Netzwerk "Keine Grauzonen im Internet". Ressortchefin Manuela Schwesig (SPD) übernahm am Montag in Berlin die Schirmherrschaft.

Zusammenarbeit mit Google

Das Netzwerk, das auch mit Google zusammenarbeitet, soll Fundstellen mit kinderpornografischen Posen an Partner im Ausland weiterleiten, damit die Dienstanbieter die Bilder von ihren Seiten entfernen.

"Posendarstellungen verletzen die Persönlichkeitsrechte von Kindern und sind oft Nährboden noch schlimmerer Formen von Gewalt", sagte Schwesig.

Weder dulden noch verharmlosen

Diese Form des Missbrauchs dürfe weder geduldet noch verharmlost werden. Das Kompetenzzentrum soll Grauzonen im Internet ausleuchten, systematisch gegen Posenangebote vorgehen und Plattformbetreiber unterstützen. Es wird bei der Internet-Seite jugendschutz.net angesiedelt und vom Familienministerium finanziert.

(Peter Giesecke)

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