IT-Sicherheit

Schwere Sicherheitslücke in Virenscanner ClamAV

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt vor einer gefährlichen Sicherheitslücke in dem Virenscanner ClamAV. Der Open-Source-Scanner sollte so schnell wie möglich aktualisiert werden.

Marcel Petritz, 26.07.2018, 11:30 Uhr (Quelle: DPA)
Hackerangriff© Tomasz Zajda / Fotolia.com

Berlin - Der Virenscanner ClamAV weist eine schwere Sicherheitslücke auf, über die der Rechner aus der Ferne lahmgelegt werden könnte. Davor warnt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).

Schnell updaten

Angreifer könnten die Schwachstelle ausnutzen, um das System mit einer großen Zahl paralleler Anfragen zu blockieren (Denial-of-Service-Angriff). Der mit Zusatztools quasi auf allen Betriebssystemen funktionsfähige Open-Source-Scanner sollte deshalb umgehend aktualisiert werden - und zwar auf die sichere Version 0.100.1 oder höher.

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