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Schon wieder: Auch Lenovo ruft Akkus zurück

Nach Dell, Apple und Toshiba ruft nun auch der chinesische Computerhersteller Lenovo Laptop-Akkus von Sony wegen Brandgefahr zurück.

29.09.2006, 12:34 Uhr
Laptop© Micha Bednarek / Fotolia.com

Gestern machte wieder mal ein entflammter Notebook-Akku Schlagzeilen. Heute reagiert der betroffene Computerhersteller: Nach Dell, Apple und Toshiba ruft nun auch das chinesische Unternehmen Lenovo Laptop-Akkus von Sony wegen Brandgefahr zurück. Die Akkus könnten sich erhitzen und möglicherweise einen Brand auslösen, teilte Lenovo am vergangenen Donnerstag (Ortszeit) in New York mit.
Halbe Million Akkus
Betroffen sind weltweit rund 526.000 Lithium-Ionen-Akkus von Sony, die zwischen Februar 2005 und September 2006 verkauft wurden. Fünf bis zehn Prozent der in diesem Zeitraum verkauften Lenovo-Laptops seien betroffen. Dell hatte bereits im August 4,1 Millionen Sony-Akkus zurückgerufen, Apple wenige Tage später 1,8 Millionen. Toshiba rief zuletzt 340.000 Akkus zurück.
Sony will Kosten tragen
Sony beginnt am Freitag mit dem Austausch der beanstandeten Akkus weltweit, wie das Unternehmen in Tokio ankündigte. Der Hersteller hatte bereits nach den ersten Rückrufaktionen versprochen, die Kosten für den Austausch zu tragen. Das Programm dürfte den Konzern nach eigenen Angaben mehr als umgerechnet 200 Millionen Euro kosten. Ein Sony-Sprecher betonte, der Austausch der Akkus sei ein Angebot an verunsicherte Hersteller und Kunden auf freiwilliger Basis.

(Aleksandra Leon)

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