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Schnurloses Design-Telefon für VoIP von snom

Der Telefon-Hersteller packt VoIP in ein kleines Schwarzes und macht die Internet-Telefonie mobil. Das snom m3 ist mit DECT und passenden Funktionen fürs Business ausgestattet.

27.09.2007, 13:29 Uhr
Internettelefonie© Yuri Arcurs / Fotolia.com

Der VoIP-Telefon-Hersteller snom zieht der Internet-Telefonie ein kleines Schwarzes an und packt sie in die Hosentasche. Mit dem neuen m3 präsentiert snom ein schickes Schnurlos-Telefon, das vor allem den Geschäftsalltag flexibler gestalten soll. Neben einigen Businessfunktionen zählen beim m3 auch Äußerlichkeiten: Das Telefon-Design hat Sebastian Stroschein von Stroschein Product Design in Berlin entwickelt, der bereits die Design-Ideen für den Bluetooth Handapparat im Maybach oder auch für Mobiltelefonhalterungen bei Mercedes-Benz geliefert hat.
Kleines Schwarzes vom Designer
Nun hat Stroschein also das erste Mal mit snom zusammen gearbeitet und sich von VoIP überzeugen lassen. Unter dem kleinen Schwarzen trägt das m3 DECT-Technik, um im Umkreis von 50 Metern in Innenräumen oder bis zu 100 Metern im Außenbereich schnurlos mit der Basisstation in Kontakt zu bleiben. An einer Basisstation können bis zu acht Handgeräte angemeldet werden. Dank offenem DECT-GAP-Standard kann das snom-Telefon auch mit Schnurlos-Geräten anderer Hersteller kommunizieren. Das im Hintergrund beleuchtete Display des m3 bietet eine Fläche von 128 x 128 Pixel und kann 65.536 Farben darstellen. An einer Basisstation sind bis zu acht verschiedene SIP-Registrierungen möglich, sodass Nutzer die Dienste mehrerer VoIP-Anbieter in Anspruch nehmen können. Außerdem können pro Basisstation drei parallele Anrufe geführt werden.
Praktische Business-Funktionen
Wichtig vor allem für Geschäftskunden: Das snom m3 unterstützt unter anderem Dreierkonferenzen, Anrufweiterleitung bei Besetzt, Halten, Ruftransfer oder Haltemusik. Das Adressverzeichnis bietet für maximal 100 Einträge Platz und verknüpft diese mit einer Kurzwahl-Funktion. Die Bedienung erfolgt über zwölf Nummern-, fünf Navigations- und zwei Softtasten. Für freihändiges Telefonieren steht zudem eine Freisprechfunktion am Mobilteil bereit. Eingehende Anrufe machen mit polyphonen Klingeltönen auf sich aufmerksam, eine Fernkonfiguration sowie Passwortschutz sind ebenfalls möglich. Der integrierte Lithium-Ionen-Akku soll genug Energie für zehn Stunden Gesprächszeit liefern und im Standby-Modus maximal 100 Stunden durchhalten. Aufgeladen wird das Gerät mit einer separaten Ladeschale.
Das snom m3 soll ab Ende Oktober verfügbar sein. Das Set aus Mobilteil und Basisstation soll dann zum Nettopreis von 199 Euro in den Ladenregalen stehen, das sind knapp 237 Euro brutto. Ende September will snom das m3 erstmals auf der VON Europe Autumn in Rom der Öffentlichkeit vorstellen. Ende Oktober bringt das Unternehmen das neue Telefon mit zur VON Fall in Boston.

(Aleksandra Leon)

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