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Schnelles Ende der Telekom-Streiks gefordert

Nach einer Woche Streik bei der Deutschen Telekom rufen Politiker von Union und SPD zu einer raschen Rückkehr an den Verhandlungstisch auf.

18.05.2007, 11:00 Uhr
Telekom Zentrale© Deutsche Telekom AG

Nach einer Woche Streiks bei der Deutschen Telekom rufen Politiker von Union und SPD zu einer raschen Rückkehr an den Verhandlungstisch auf.
Der baden-württembergische Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) rief die Konzernführung und die Gewerkschaft Verdi im ZDF auf, "nicht große Schlachten öffentlich zu führen, sondern sich rasch zu treffen". Kompromisse seien machbar. Auch der frühere Bundeswirtschaftsminister Wolfang Clement (SPD) forderte eine "Lösung". Das Unternehmen sei sonst "in äußerster Gefahr".
Verdi-Chef Frank Bsirske zeigte sich bereit zu Verhandlungen: Beide Seiten müssten "am Ende überlegen, wie sie aufeinander zugehen können", sagte er im ZDF. Die Telekom-Beschäftigten streiken seit Freitag vergangener Woche gegen die Pläne des Unternehmens, 50.000 Beschäftigte in Service-Gesellschaften auszulagern. Die Mitarbeiter sollen für weniger Geld länger arbeiten.
Die Telekom verweist auf den harten Wettbewerb auf dem deutschen Markt. Der Konzern verlor in den vergangenen Jahren hunderttausende Kunden; allein in den ersten drei Monaten dieses Jahres waren es fast 600.000. Sie gehen vor allem zu anderen Anbietern.

(Hayo Lücke)

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