Absichtserklärung

Schnellerer Mobilfunkausbau: Thüringen stellt Antennenstandorte bereit

Bis zu zwei Jahre dauert die Errichtung eines neues Mobilfunkmastes. Thüringen will der Deutsche Funkturm nun landeseigene Standorte für Antennen bereitstellen, um den Mobilfunkausbau voranzubringen.

Jörg Schamberg, 08.01.2021, 14:37 Uhr (Quelle: DPA)
Antenne© Ezio Gutzemberg / Fotolia.com

Der flächendeckende Mobilfunkausbau in Thüringen soll beschleunigt werden. Dazu werde der Freistaat Thüringen landeseigene Liegenschaften für den Mobilfunkausbau durch die DFMG Deutsche Funkturm für den Mobilfunkausbau bereitstellen. Eine entsprechende Absichtserklärung haben am Freitag Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee und Deutsche Funkturm-Geschäftsführer Bruno Jacobsfeuerborn unterzeichnet. Die zum Telekom-Konzern gehörende Deutsche Funkturm baut die Mobilfunkinfrastruktur im Auftrag der Deutschen Telekom und bietet sie allen Netzbetreibern an. Vor allem ländliche Regionen sollen von einem schnelleren Ausbau der Netze profitieren.

Errichtung neuer Funkmasten in kürzerer Zeit

Bislang dauert die Errichtung neuer Masten bis zu zwei Jahre. Dieser Zeitraum soll künftig deutlich reduziert werden. Die Suche nach geeigneten Antennenstandorten sei meist langwierig und aufwändig. Durch die Bereitstellung von entsprechenden Standorten des Freistaates Thüringen gebe es künftig eine Erleichterung. Mobilfunkanbieter könnten auch bisher unwirtschaftliche Regionen versorgen.

Konkrete Rahmenvereinbarung folgt im nächsten Schritt

Minister Tiefensee will den gezielten Ausbau von Mobilfunkstandorten etwa für eine Grundversorgung in ländlichen Regionen oder die Versorgung des Bedarfs von Unternehmen vorantreiben. In einem nächsten Schritt werden die Details in Form einer Rahmenvereinbarung konkretisiert. Diese soll Mustermietverträge für Mobilfunkstandorte, ein einheitliches Entgeltmodell und einen Informationsaustausch zu den Geo-Daten der Landesliegenschaften beinhalten.

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